Seit 40 Jahren immer an erster Stelle
Ein besonderes Dienstjubiläum bei der Caritas: Maria Stiegekötter dreimal an der Spitze/"Aufmüpfig" Wort des Jahres 1972
Münster
(cpm).
Dreimal war Maria
Stiegekötter
die erste und damit immer vorneweg. Sie war 1972 die erste Auszubildende im
Diözesancaritasverband Münster, musste sich als erste Mitarbeiterin mit dem Computer
anfreunden und war jetzt die erste Mitarbeiterin, der
Diözesancaritasdirektor
Heinz-Josef Kessmann zum
40jährigen
Dienstjubiläum
gratulieren konnte. Er zeichnete die treueste Mitarbeiterin des Verbandes mit
der Goldenen Ehrennadel der Caritas aus.
Nach ihrem
Hauptschulabschluss und der Höheren Handelsschule begann Maria
Stiegekötter
am 3. Juli 1972 ihre auf zwei Jahre verkürzte
Ausbildung. Die Stelle einzurichten sei damals ein "echt kompliziertes
Verfahren" gewesen, hatte Kessmann den zahlreichen Schreiben in der
Personalakte entnommen. Die Erfahrung habe einfach noch gefehlt. Heute bildet
der Diözesancaritasverband bis zu fünf Auszubildende gleichzeitig zu
Bürokaufleuten aus.
Zunächst übernahm
Maria
Stiegekötter
die
Sekretariatsaufgaben
für den Bereich Kur und Erholung. Die längste Zeit verbrachte sie aber im
Bereich Soziale Arbeit und Existenzsicherung. Kessmann erinnerte daran, dass
sich bei aller Beständigkeit sowohl die Arbeitsmethoden wie auch die soziale
Thematik und der Umgang damit deutlich verändert habe. Das Thema Armut
beispielsweise habe einen ganz anderen Stellenwert bekommen.
Als besonders
zuverlässige und kompetente Kollegin werde sie erlebt, bescheinigte ihr Irmgard
Frieling, Abteilungsleiterin Soziale
Dienste und Familienhilfen. Als "still aber doch mit eigener
Meinung" kennzeichnete Dr. Ulrich Thien, Referatsleiter Soziale Arbeit,
Maria
Stiegekötter
. Bei ihrem Ausbildungsbeginn sei
das Wort des Jahres "aufmüpfig" gewesen. Es lohne sich immer ihr
zuzuhören, denn das sei sie im besten Sinne.
077-2012
9. Juli 2012
