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Porträt von Anne Ruhe

Anne Ruhe
Referat Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Caritasverband für die Diözese Münster
Kardinal-von-Galen-Ring 45
48149 Münster

Telefon 0251 8901-292
Telefax 0251 8901-4303

E-Mail: ruhe@caritas-muenster.de   

 
Weitere Informationen
Der Sozialdienst katholischer Frauen bietet Erstinformationen für Adoptiv- und Pflegeeltern und solche, die es werden möchten, an.
 
Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien  

Wohl des Kindes ist die Richtschnur

Adoptions- und Pflegekinderdienste der Caritas suchen nach Lösungen

Manchmal können Eltern ihr Kind nicht selbst versorgen. Manchmal können oder wollen Kinder nicht in ihren Familien bleiben. Die acht Adoptions- und Pflegekinderdienste der Caritas in der Diözese Münster loten hier die unterschiedlichen Motive, Interessen und Bedürfnisse aus und suchen nach geeigneten Lösungen. Sie beraten die Beteiligten, begleiten und unterstützen sie. Entscheidend ist dabei immer das Wohl des Kindes.

Die Adoptions- und Pflegekinderdienste unterstützen

  • Eltern, die aus unterschiedlichen Gründen ihr Kind nicht selbst versorgen und erziehen können. Das kann schon in der Schwangerschaft deutlich werden.
  • Personen, Paare, Familien, die Interesse daran haben, Eltern für ein Kind anderer Eltern zu werden. Eigene Kinderlosigkeit und das Bedürfnis nach sozialem Engagement können dabei eine Rolle spielen.
  • Kinder, die nicht in ihrer Familie bleiben können oder wollen.

Die Leistungen der Adoptions- und Pflegekinderdienste:

  • Beratung von Eltern, die ihr Kind nicht selbst versorgen und erziehen können
  • Vorbereitung möglicher Pflege- und Adoptiveltern auf ihre Aufgabe und die Klärung, welche Kinder für eine Aufnahme infrage kommen. Besonderes Anliegen ist, dass auch ältere Kinder eine neue Familie finden.
  • Vermittlung von Kindern in geeignete Familien
  • Beratung und Begleitung bei der Integration in die Familie
  • Fortbildung von Pflege- und Adoptiveltern
  • Beratung bei besonderen Schwierigkeiten für alle Beteiligten (Kinder, leibliche Eltern, Pflege- und Adoptiveltern)
  • Beratung von jugendlichen oder erwachsenen Adoptierten bei der Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte

Westfälische Pflegefamilien

Eine besondere Form der Vollzeitpflege sind die Westfälischen Pflegefamilien. Hier sollen besonders entwicklungsbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche auf Dauer einen verlässlichen familiären Lebensraum finden. Oft haben sie bereits viele problematische Erfahrungen gemacht: Sie sind nicht ausreichend versorgt worden, haben körperliche und seelische Misshandlungen erlitten, sie mussten mehrmals ihre Bezugspersonen wechseln.
Pflegeeltern stellt dies vor eine besondere Herausforderung. Hilfreich sind dabei:

  • Freude und Interesse am Umgang mit Kindern
  • Geduld, Gelassenheit und "gute Nerven"
  • Bereitschaft, sich auf immer neue Situationen einzustellen

Westfälische Pflegefamilie können Familien, Paare oder auch Einzelpersonen werden mit

  • besonderer Eignung (viel Erfahrung mit Kindern, Lebenserfahrung)
  • pädagogischer oder medizinischer Qualifikation

Westfälische Pflegefamilien erhalten intensive fachliche Beratung und Begleitung. Die Offenheit, sich auf dieses Angebot einzulassen und es anzunehmen, ist ein wesentlichen Kriterium für die Aufnahme eines Kindes.