Ansprechpartnerinnen

Porträtfoto von Marita Haude

Marita Haude
Referatsleiterin Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Caritasverband für die Diözese Münster
Kardinal-von-Galen-Ring 45
48149 Münster

Telefon 0251 8901-259
Telefax 0251 8901-4261

E-Mail: haude@caritas-muenster.de

Ansprechpartnerin in den Dekanaten

 
Fachinformationen
Fachliche Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Tageseinrichtungen für Kinder
 
Interessenvertretung

Die Interessen der katholischen Tageseinrichtungen für Kinder vertritt der Katholische Verband Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) . Der Bundesverband hat seinen Sitz in Freiburg. Stellvertretende Vorsitzende ist Irmgard Frieling, Abteilungsleiterin Soziale Dienste und Familienhilfen im Diözesancaritasverband Münster.

Geschäftsführerin des KTK-Diözesanverbandes Münster ist Marita Haude, Referatsleiterin Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.

Vor Ort sind die Tageseinrichtungen in KTK-Regionalverbänden organisiert (Ansprechpartnerinnen).

 
Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien  

Die Hälfte aller Kinder in der Diözese Münster besuchen katholische Kindergärten

Besonderes Profil: Tageseinrichtungen bieten Orientierung aus dem Glauben heraus

 

Eine Erzieherin gibt einem Jungen Essen aus einer Schüssel auf den Teller. Mit am Tisch sitzen weitere Kinder, eines isst bereits, ein Mädchen mit dunkler Hautfarbe schenkt sich ein Glas Saft ein. 
Übermittagsbetreuung bieten inzwischen viele
katholische Tageseinrichtungen zur Entlastung der Eltern an.

Fast die Hälfte aller Kindergartenplätze in der Diözese Münster wird von der katholischen Kirche angeboten. Rund 57.000 Kinder besuchen 760 Einrichtungen und werden dort von über 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Rund 46 Millionen Euro aus Kirchensteuermitteln fließen jährlich für die Tageseinrichtungen für Kinder.

Aufgabe der Caritas ist es, die Mitarbeiterinnen in den Kindergärten, Tagesstätten und Horte fachlich zu beraten. Tageseinrichtungen für Kinder stehen heute mehr denn je im Umbruch. Die Frage nach dem richtigen pädagogischen Ansatz wird nicht erst seit der Pisa-Studie gestellt. Zunehmend bestimmen auch organisatorische, administrative und finanzielle Herausforderungen die Auseinandersetzungen um die fachliche Weiterentwicklung von Tageseinrichtungen für Kinder. Familienzentren werden aufgebaut und das 2008 erlassene Kinderbildungsgesetz (KiBiz) umgesetzt, das insbesondere einen starken Ausbau der Betreuung unter dreijähriger Kinder ermöglicht.

Die katholischen Kindergärten wollen dabei Profil zeigen. Die Religionspädagogik unterstützt die Mitarbeiterinnen vor Ort dabei, das Besondere ihrer Einrichtung zu finden, dies bewusst zu leben und nach außen darzustellen. Aus dem christlichen Glauben heraus wollen die katholischen Tageseinrichtungen den Kindern Orientierung bieten.

Mit flexiblen Öffnungszeiten, Übermittagbetreuung und der Aufnahme von Kindern unter drei und über sechs Jahren bemühen sich die Tageseinrichtungen, den Wünschen und Bedürfnissen der Eltern entgegen zu kommen. Horte und Tagesstätten werden eingerichtet. Stark ausgebaut worden ist in den letzten Jahren die gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder.