Familienzentrum in Ihrer Nähe
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Ansprechpartnerinnen

Porträtfoto von Marita Haude

Marita Haude
Referatsleiterin Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Caritasverband für die Diözese Münster
Kardinal-von-Galen-Ring 45
48149 Münster

Telefon 0251 8901-259
Telefax 0251 8901-4261

E-Mail: haude@caritas-muenster.de

Ansprechpartnerin in den Dekanaten

 
Presseinformationen

12. August 2011
Gute Idee läuft ins Leere
Caritas: Sonderzuschuss für Betreuung unter Dreijähriger kommt in der Praxis wegen falschem Stichtag nicht an

 
Fachinformationen
Fachliche Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Tageseinrichtungen für Kinder
 
Interessenvertretung

Die Interessen der katholischen Tageseinrichtungen für Kinder vertritt der Katholische Verband Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) . Der Bundesverband hat seinen Sitz in Freiburg. Stellvertretende Vorsitzende ist Irmgard Frieling, Abteilungsleiterin Soziale Dienste und Familienhilfen im Diözesancaritasverband Münster.

Geschäftsführerin des KTK-Diözesanverbandes Münster ist Marita Haude, Referatsleiterin Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.

 
Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien  

Die Hälfte aller Kinder in der Diözese Münster besuchen katholische Kindergärten

Besonderes Profil: Tageseinrichtungen bieten Eltern und Kindern Orientierung aus dem Glauben heraus

 

Eine Erzieherin gibt einem Jungen Essen aus einer Schüssel auf den Teller. Mit am Tisch sitzen weitere Kinder, eines isst bereits, ein Mädchen mit dunkler Hautfarbe schenkt sich ein Glas Saft ein. 
Übermittagsbetreuung bieten inzwischen viele
katholische Tageseinrichtungen zur Entlastung der Eltern an.

Die katholischen Tageseinrichtungen für Kinder sind als Bildungs- , Erziehungs- und Betreuungsangebote Orte gelebten Glaubens und gestalten das Gemeindeleben wesentlich mit. Sie bieten Kindern und Eltern religiöse Orientierung und unterstützen die Eltern in ihrem umfassenden Erziehungsauftrag. Das Engagement der Diözese Münster im Bereich der Tageseinrichtungen für Kinder war und ist stets im Sinne eines diakonischen und pastoralen Auftrags geprägt und gefördert worden.

Der Wunsch der Eltern, ihr Kind in eine katholische Einrichtung zu geben, zeigt sich nicht zuletzt in den nach wie vor hohen Anmeldezahlen in unseren Einrichtungen. Fast die Hälfte aller Plätze in Tageseinrichtungen in der Diözese Münster werden von der katholischen Kirche angeboten. 50 000 Kinder besuchen die 750 Einrichtungen und werden dort von über 6000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Rund 26 Millionen Euro aus Kirchensteuermitteln fließen jährlich für die laufenden Betriebskosten in die katholischen Tageseinrichtungen für Kinder.

Auch in Zukunft muss ein auf den Grundlagen des katholischen Glaubens ausgerichtetes Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsangebot in den Städten und Gemeinden zur Verfügung stehen. Für Eltern muss schon vor der Anmeldung deutlich sein, wer der Träger der Einrichtung ist und welche Grundausrichtung der Bildung und Erziehung mit dem Angebot verbunden ist.

Die veränderten Anforderungen an die Tagesbetreuung von Kindern stellen die Träger und Mitarbeiter/innen vor neue Herausforderungen. Diese Entwicklung ist besonders gekennzeichnet durch

  • eine veränderte Finanzierung auf der Grundlage des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) in Nordrhein-Westfalen
  • eine wesentliche Mitgestaltung und Mitverantwortung in der örtlichen Jugendhilfeplanung
  • die zunehmende Inanspruchnahme eines ganztägigen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsangebotes für alle Kinder zwischen drei und sechs Jahren
  • Veränderungen in der Struktur der Tageseinrichtungen zum Beispiel durch Familienzentren
  • den Ausbau der Plätze für Kinder unter drei Jahren
  • dem angekündigten Rechtsanspruch auch für Kinder dieser Altersgruppe
  • durch die inzwischen selbstverständliche gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder.

Aufgabe der Caritas ist es, die Träger und Mitarbeiter/innen in den katholischen Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren zu den vielfältigen Fragestellungen zu beraten um eine zukunftsfähige Weiterentwicklung der Tageseinrichtungen sicherzustellen im Interesse der Kinder und ihrer Familien.