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Porträt von Ute Cappenberg

Ute Cappenberg
Referat Soziale Arbeit

Diözesancaritasverband Münster
Kardinal-von-Galen-Ring 45
48149 Münster

Telefon 0251 8901-297
Telefax 0251 8901-4288

E-Mail: cappenberg@caritas-muenster.de

 
Hilfen für suchtkranke Menschen  

Eine neue Lebensperspektive

Sucht- und Drogenberatung der Caritas zeigt Auswege auf

 

Der Seilgarten am Kinderwohnheim in Dülmen ist
als Projekt der Caritas im Rahmen der Suchtvor-
beugung entstanden.

Sucht hat viele Gesichter und oft eine lange Vorgeschichte. Nach Schätzungen sind etwa vier Prozent der Bevölkerung wegen einer Suchterkrankung behandlungsbedürftig. Allein die Zahl der behandlungsbedürftigen Alkoholkranken in NRW Nordrhein-Westfalen wird auf etwa 550.000 geschätzt.

17 ambulante Suchtberatungs- und Behandlungsstellen der Caritas- und Fachverbände, fünf Wohnheime und drei Krankenhäuser bieten ein auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittenes vernetztes Hilfsangebot für Alkoholabhängige und Menschen, die von illegalen Drogen abhängig sind, aber auch für Spiel- und Esssüchtige sowie Medikamentenabhängige.

Beratung und Information gibt es auch über die Online-Beratung .  Antwort auf die Anfragen gibt es montags bis freitags innerhalb von 48 Stunden gibt es eine Antwort auf die Anfrage. Durch einen Klick erhalten Sie bereits Antworten auf "häufig gestellte Fragen" oder finden unter "Adresssuche" Kontakt- und Beratungsstellen in Ihrer Nähe.

In der Diözese Münster gibt es ein nahezu flächendeckendes, ausdifferenziertes und vernetztes Hilfesystem für Menschen, die von Sucht betroffen sind. Es umfasst die Bereiche der PräventionVorbeugung, stationäre Therapie, komplementäre Wohnhilfen sowie ambulante und stationäre Rehabilitation.

Ein besonderes Anliegen ist die Vernetzung der professionellen Suchtkrankenhilfe mit der Arbeit Ehrenamtlicher in den Selbsthilfeverbänden, insbesondere dem Kreuzbund . Der Kreuzbund  ist ein wichtiges Bindeglied im System der Suchtkrankenhilfe. Partnerschaftliche Kooperation mit Beratungsstellen und Fachkliniken sind selbstverständlich. So werden erfahrene Ehrenamtliche vor, während oder nach einer ambulanten, teilstationären oder stationären Behandlung beratend und begleitend tätig. Durch individuelle Hilfe werden die Gesundungschancen für suchtbetroffene Menschen und Angehörige erhöht und Suchtkranke wieder eingegliedert in Familie, Beruf und Gesellschaft.

In der Diözese Münster treffen sich wöchentlich.etwa 200 Gruppen mit rund 3.000 Mitgliedern. Nähere Informationen zum Kreuzbund Diözesanverband Münster unter www.kreuzbund-dv-muenster.de .

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