Kontaktadresse


fsj Münster gGmbH
Rosenstraße 17
48143 Münster


Telefon 0251 495-441
Telefax 0251 495-414

E-Mail: fsj@bistum-muenster.de
www.fsj-muenster.de

Umzug und Umbenennung

Ab dem 25. Januar zieht die fsj gGmbh unter neuem Namen um und ist ab 31. Januar unter der neuen Adresse erreichbar:

Freiwille Soziale Dienste (FSD) Bistum Münster gGmbh
Hafenstraße 29 - 31
48153 Münster
Telefon: 0251 384502-0
Telefax: 0251 384502-90
info@fsd-muenster.de

Informationen zu Freiwilligendiensten finden Sie auch bei der Freien Wohlfahrtspflege NRW unter www.freiwilligendienst-nrw.de .

 
Online-Beratung zwischen Schule und Beruf

Die Grafik zeigt ein gelbes Ortsausgangsschild. Im unteren Teil ist der Begriff "Schule" durchgestrichen, im oberen zeigt ein Pfeil neben dem Wort "Leben" nach oben.

Für den Schritt von der Schule in den Beruf bietet die Caritas auch online Beratung an

  • Welche Berufe gibt es im sozialen Bereich?
  • Wo kann man Praktika machen?
  • Wie geht das mit der Bewerbung?
  • Wie kann ich Wartezeiten überbrücken?
  • Was ist zu tun bei Stress zuhaus oder in der Schule?
 
Ehrenamt  

Ein Jahr für andere

Das Freiwillige Soziale Jahr  und der Bundesfreiwilligendienst im Bistum Münster

Wer Mut und Lust hat, sich ein Jahr lang für andere Menschen einzusetzen,
wer nach der Schule oder später  im Leben praktisch im sozialen Bereich arbeiten möchte,
wer sich beruflich orientieren möchte und anfangen will, auf eigenen Füßen zu stehen,
für den ist das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) oder der Bundesfreiwilligendienst möglicherweise genau das Richtige.

Das FSJ ist ein gesetzlich geregelter Freiwilligendienst für junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren, der zwischen 6 und 18 Monate umfassen darf. Es wird pädagogisch begleitet und dient als Orientierungsjahr zwischen Schule und Ausbildung. Die Caritas bietet dasFSJ als 12monatigen sozialen Dienst in ihren Einrichtungen an. Das können Krankenhäuser, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Beratungsstellen, Pflegeheime, Einrichtungen für psychisch Kranke oder für Menschen mit Behinderungen und vieles mehr sein.

Neu: Am 1. Juli startet der Bundesfreiwilligendienst
Nach der Abschaffung des Zivildienstes startet zum 1. Juli 2011 der Bundesfreiwilligendienst, kurz BFD. Die Grundbedingungen decken sich weitgehend mit dem FSJ. Allerdings steht er auch älteren Erwachsenen und Rentnern offen und unterscheidet sich die pädagogische Begleitung. Die Rahmenbedingungen klären sich derzeit von Woche zu Woche. Die Organisation übernimmt im Bistum Münster ebenfalls die fsj Münster gGmbh, eine gemeinsame Gesellschaft von BDKJ und Diözesancaritasverband. Je 400 Plätze werden im FSJ und im BFD angeboten. Ausführliche Informationen zum BFD gibt es beim neuen Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) www.bafza.de , das das Bundesamt für Zivildienst ablöst. Eine Platzbörse finden Sie unter www.bundesfreiwilligendienst.de und die Kontaktdaten der Vermittlungsstellen der Caritas unter www.caritas.de .

Neben dem Freiwilligen Sozialen Jahr gibt es weitere Freiwilligendienste wie das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ). Es bietet die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen mit Menschen und Natur zu machen, Umweltschutz kennen zu lernen und sich beruflich zu orientieren. Im Freiwilligen Auslandsjahr sind jedes Jahr Stellen in Mexiko, Ecuador, Tansania und Brasilien zu besetzen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit sich zu bewerben für ein Freiwilliges Soziales Jahr, Freiwilliges Ökologisches Jahr, Freiwilligen Dienste im Ausland und für den Bundesfreiwilligendienst finden Sie unter www.fsj-muenster.de .

FSJ - Warum?
Was junge Menschen dazu motiviert...


  Porträtfoto Niklas Flick
Niklas Flick 

Niklas Flick will mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr erst einmal etwas Abstand gewinnen. Eigentlich lief die Schule ganz gut, aber die Nachprüfung beim Fachabi dann ausgerechnet nicht. Seine Mutter, die im Stift Tilbeck arbeitet, gab ihm den Tipp mit demFSJ. Einen Tag hat Niklas hospitiert und beide Seiten waren zufrieden. Der 20jährige wird jetzt im Berufsbildungsbereich der Werkstatt die behinderten Beschäftigten begleiten, sie mit Arbeit versorgen, pflegen, Konflikte entschärfen und mit den hauptamtlichen Mitarbeitern dort für einen strukturierten Tagesablauf sorgen. Niklas ist einer von acht FSJlern, die in diesem Jahr in der großen Behinderteneinrichtung in Havixbeck beschäftigt sind.   
 

 Porträtfoto Debbie Bruns
Debbie Bruns

Eine Ausbildung hat Debbie Bruns aus Ibbenbüren bereits abgeschlossen. Aber danach konnte sie als Kinderpflegerin keine Stelle finden. Ihre Chefin hat sie auf die Idee gebracht, mit behinderten Kindern zu arbeiten. Das hat jetzt zwar nicht ganz geklappt, denn die behinderten Bewohner im Jacob-Meyersohn Wohnverbund der Caritas Rheine sind schon etwas älter. Aber Debbie Bruns ist nach wenigen Tagen schon begeistert. Es macht ihr viel Spaß und für sie ist auch interessant, die pflegerischen Arbeiten kennenzulernen. Insgesamt sind im Jacob-Meyersohn Wohnverbund 14 FSJler im Einsatz.  

 Porträtfoto Kristin Gesing
Kristin Gesing

Die 20-jährige Kristin Gesing hat gerade ihr Abitur mit verbundener Erzieherausbildung abgeschlossen. Bekannte und ihre Klassenlehrerin erläuterten ihr das FSJ und meinten, das wäre genau das Richtige für sie. "Ich fand die Idee gar nicht schlecht, wollte aber unbedingt mit Jugendlichen arbeiten". Mit kleineren Kindern hatte sie zuvor in einem Praktikum im Kindergarten bereits Kontakt gehabt. "Das ist aber nicht so mein Fall". Nun wird sich die aus Ahaus-Graes stammende FSJlerin in ihrer Pfarrgemeinde engagieren, in der auch Jugendtreffs betreut werden müssen.  

 

 Porträtfoto Dominik Behet
Dominik Behet

Dominik Behet lernt seine Schule noch einmal neu kennen. Der 19jährige aus Weeze hat gerade das Abitur auf dem Collegium Augustinianum in Goch-Gaesdonk gemacht. Als "Externer". Jetzt wird er als FSJler die "Internen" im Internatsbereich betreuen. Eine ganz bewusste Entscheidung, um seinen Wunsch, Spanisch und Geschichte auf Lehramt zu studieren, zu testen: "Ich will erst erfahren, ob ich überhaupt mit Schülern umgehen kann". Die Entscheidung kam kurzfristig vor wenigen Wochen, denn bisher glaubte er, dass es sich bei den Schülerbetreuern um Zivis handelte. 

  

 Porträtfoto Benedikt van Weegen
Benedikt van Weegen

Benedikt van Weegen denkt, dass ein FSJ viel mehr bringt als der Zivildienst. "Es sind viel mehr pädagogische Tätigkeiten möglich", sagt der 19-jährige. Somit beginnt er nach seinem Abitur ein FSJ in einem Altenheim in Münster. Diese Stelle sieht er als Probe an. "Ich weiß noch nicht was ich machen möchte später, vielleicht ist ja die Pflege etwas für mich". Das kann der Havixbecker, der hofft, nah an die Menschen heranzukommen, nun feststellen. Ob er seinen Beruf in der Altenpflege findet, sei dahingestellt. Sein weiteres Ziel "Leuten zu helfen und Gutes zu tun" wird er aber wohl in jedem Fall erreichen. 



 Porträtfoto Ricarda Schaaf
Ricarda Schaaf

Richarda Schaaf (20) fängt wieder von vorne an und besucht die erste Klasse der Grundschule. Zusammen mit der siebenjährigen Nina, die von der Dialyse abhängig ist und gerade erst eine gescheiterte Nierentransplantation hinter sich hat. "Schulassistenz" nennt sich dieses Angebot des Familienunterstützenden Dienstes der Caritas Haltern. Ricarda übernimmt die Begleitung im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres. Letztes Jahr hat sie Abitur gemacht, im kommenden hofft sie auf den begehrten Studienplatz in Medizin. Die Zeit dazwischen will sie sinnvoll nutzen. Praktika hat sie bereits gemacht und ehrenamtlich arbeitet sie in einem Altenheim, jetzt möchte sie "eine breitere Erfahrungsbasis" im FSJ gewinnen. 

  

 

Porträtfoto von Timm Bußmann
Timm Bußmann

FSJ? Das sagte Timm Bußmann bis vor kurzem nichts. Er wollte Zivildienst bei der Caritas Haltern machen. David Schütz vom Familienunterstützenden Dienst hat ihn überzeugt, drei Monate dranzuhängen und sich stattdessen für ein Freiwilliges Soziales Jahr zu entscheiden. Da Studium oder die Ausbildung bei der Polizei, zwischen denen der 20jährige noch schwankt, ohnehin erst im kommenden Jahr beginnen, ist dies zeitlich kein Problem. Timm wird die Schule in einem Ausschnitt wieder erleben. Er begleitet einen blinden 14jährigen Jungen in der 8. Klasse des Gymnasiums. Begeistert ist er nach den ersten Einführungstagen davon, wieviele Leute er schon kennengelernt hat. Erstaunt ist er über die Vielfalt der sozialen Dienste, in denen die FSJ ler eingesetzt sind.

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