
Sabine Kott
Geschäftsführerin der Caritas GemeinschaftsStiftung
Caritasverband für die Diözese Münster
Kardinal-von-Galen-Ring 45
48149 Münster
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Caritas am Ring zu Förderschulen
Spagat zwischen Utopie und Realität
Integration notwendig ist. Nur über das Wie gingen die
Meinungen auseinander.
Der Traum ist, dass sie nicht mehr gebraucht werden, weil alle behinderten Kinder in Regelschulen integriert sind. Tatsächlich nehmen die Förderschulen von Jahr zu Jahr mehr Schüler auf. Dieser Spagat zwischen Utopie und Realität hat gerade vor dem Hintergrund der im Mai 2008 verabschiedeten UN-Konvention, die die vollständige Integration behinderter Menschen fordert, zu einer kontroversen Diskussion geführt. Der Diözesancaritasverband Münster griff sie in seiner Veranstaltungsreihe "Caritas am Ring" auf. Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann wehrte sich gegen ein "Schwarz-weiß-Denken". Förderschulen bleiben aus seiner Sicht weiterhin ein wichtiger Baustein im Bildungssystem. Mit 20 sonderpädagogischen Kompetenzzentren, die eine engere Verzahnung zwischen Regel- und Förderschulen erproben, gehe Nordrhein-Westfalen den richtigen Weg, um die Integration weiter zu fördern. Scharf kritisiert wurde sowohl von ihm wie auch von Teilnehmern, dass das Land allerdings die Förderschulen in freier Trägerschaft von diesem Modellprojekt bislang ausschließt.
Die erste Veranstaltung Caritas am Ring in 2009 hat sich mit der aktuellen Diskussion um die Förderschulen befasst. Weitere Informationen dazu:
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