
Hedi Overhoff
Referat Altenhilfe und Sozialstationen
Caritasverband für die Diözese Münster
Kardinal-von-Galen-Ring 45
48149 Münster
Telefon 0251 8901-282
Telefax 0251 8901-4282
E-Mail: overhoff@caritas-muenster.de

Annette Uentrup
Referat Krankenhäuser und Pflegeausbildung
Diözesancaritasverband Münster
Kardinal-von-Galen-Ring 45
48149 Münster
Telefon 0251 8901-377
Telefax 0251 8901-4205
E-Mail: uentrup@caritas-muenster.de
Unterstützungsangebote gibt, die aber miteinander vernetzt werden müssen.
Fachtag am 26. März 2009:
Die Demenz aus der Tabuzone holen
Es ist die häufigste und folgenreichste psychiatrische Erkrankung im Alter und für die betroffenen Familien in der Regel in höchstem Maße belastend. 300.000 Menschen sind davon allein in Nordrhein-Westfalen betroffen, 1,3 Millionen bundesweit. Und trotzdem ist Demenz immer noch ein gesellschaftliches Tabu-Thema. Wenn die Versorgung und Betreuung demenzkranker Menschen verbessert werden soll, müssen als erstes "die gesellschaftlichen Barrieren, Hilfen in Anspruch zu nehmen, überwunden werden", forderte Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann. Hilfen gibt es bereits in großer Zahl, wie auf dem Fachtag "Netze schaffen: Menschen mit Demenz - eine gemeinsame Herausforderung für die Caritas" des Diözesancaritasverbandes Münster deutlich wurde. Doch die Zusammenarbeit muss noch verbessert werden. Die Voraussetzungen dazu sieht Kessmann als besonders günstig an, weil das Hilfesystem der Caritas schon "hier dichter ist als in vielen anderen Gebieten der Bundesrepublik". Diese Chancen gelte es zu nutzen.
Vollständige Presseinformation
Einführung Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann
Vortrag von Schwester Mechthild Driesch, Diözesanreferentin für Altenheimseelsorge im Bistum Essen: Demenzkranke und ihre Angehörigen - eine Herausforderung für die Seelsorge
Vortrag Christine Riesner, Pflegewissenschaftlerin an der Universtität Witten-Herdecke: Demenz - vernetzen und handeln - Notwendigkeit der Netzwerkarbeit bei Demenz
Vortrag Dr. med. Simone Gurlit, Franziskus-Hospital Münster: Maßnahmen zur Verhinderung eines perioperativen Altersdelirs
Vortrag von Stefanie Oberfeld, Demenz-Servicezentrum, Münster: Ärztliche Versorgung von demenzerkrankten Menschen
Vortrag Meike Schwermann, Referentin für Palliative Geriatrie, Münster: Besseres Schmerzmanagement für demenziell erkrankte Menschen bedeutet auch mehr
Lebensqualität
Vortrag Christa Hartmann, Referentin und Beraterin für Altenhilfe und Gesundheitswesen, Münster: Kommunikation mit dementiell erkrankten Menschen
