Spenden für die Auslandshilfe der Caritas können Sie auf das Konto des
Caritasverbandes für die Diözese Münster
Nr. 6000
bei der Darlehnskasse Münster (BLZ 400 602 65)
spenden. Bitte nennen Sie das Stichwort, für das das Geld verwandt werden soll. Wenn Sie über 100 Euro spenden, erhalten Sie automatisch eine Spendenquittung. Bitte tragen Sie dafür Ihre Adresse in den Betreffzeilen des Überweisungsformulars ein. Ihre Spende leiten wir zu 100 Prozent an Caritas International weiter. Dort finden Sie auch Beschreibungen der aktuellen Spendenprojekte. Danke!

Harald Westbeld
Stabsstelle Verbandspolitik & Kommunikation
Caritasverband für die Diözese Münster
Kardinal-von-Galen-Ring 45
48149 Münster
Telefon 0251 8901-215
Telefax 0251 8901-4215
E-Mail: westbeld@caritas-muenster.de
Caritas engagiert sich grenzenlos
Nothilfe und Vorsorge für künftige Katastrophen
die sich mit Kleinkrediten und Beratung eine eigene Existenz
mit der Zucht von Ziegen und der Produktion
von Seife aufbauen.
Caritas ist nicht nur in Deutschland aktiv. Sie engagiert sich überall auf der Welt, wo Katastrophen passieren und Not herrscht. In der Vergangenheit hat auch die Caritas in der Diözese Münster eigene Hilfstransporte organisiert. Bis Ende der 90er Jahre befand sich das einzige Katastrophenlager des Deutschen Caritasverbandes in Münster. Hier wurden vor allem Altkleider gesammelt, sortiert und für die Transporte von Caritas international zusammengestellt.
Die Anforderungen an Hilfseinsätzen haben sich in den letzten Jahren gewandelt. Gerade bei größeren und entfernteren Katastrophen
hat sich gezeigt, dass Hilfe am effektivsten ist, wenn sie koordiniert geleistet wird und nicht jeder seinen eigenen Lastwagen
schickt. Die Caritas in Münster arbeitet deshalb eng mit Caritas international zusammen, der Auslandshilfeorganisation des
Deutschen Caritasverbandes. Spenden werden vor Ort gesammelt und dorthin weiter geleitet.
Am effektivsten sind Geldspenden. Geld ist leichter und kostengünstiger transportierbar und kann flexibler eingesetzt werden.
Sachspenden können allenfalls lokal sinnvoll gesammelt werden, erfordern aber einen hohen Transportaufwand. Caritas International
versucht, Hilfsgüter möglichst vor Ort oder in Nachbarländern zu kaufen. Das ist preiswerter und stärkt gleichzeitig die Regionen,
die oft wirtschaftlich von der Katastrophe mitbetroffen sind. Vor Ort kann die Caritas in fast allen Ländern der Erde auf
die Strukturen der lokalen Caritasverbände oder der katholischen Kirche zurückgreifen. Es müssen deshalb nur wenige Experten
aus Deutschland zur Koordination anreisen. Die Verteilung der HIlfsgüter erfolgt in aller Regel durch ehrenamtliche Mitarbeiter
vor Ort.
Schnellste Hilfe nach dem Tsunami
Deshalb war es beispielsweise nach dem Tsunami möglich, in Indien innerhalb weniger Stunden mit dem Aufbau von Zeltlagern zu beginnen. In dieser häufiger von Katastrophen heimgesuchten Region sind in den letzten Jahren gerade auch mit Hilfe der deutschen Caritas entsprechende Vorräte angelegt worden.
Vorgesorgt worden ist auch in Bangla Desh. Über 2000 Schutzbauten für die von Zyklonen ausgelösten Flutwellen und Überschwemmungen hat Caritas in den letzten Jahren in dem ständig von Fluten bedrohten Land gebaut. Sie haben sich bei den aktuellen Stürmen bereits bewährt.
Lange nach einer Katastrophe muss weiter geholfen werden - auch um für einen nächsten Fall besser gerüstet zu sein. Die Caritas leistet deshalb nicht nur Not- und Katastrophenhilfe, sondern bleibt mittel- und langfristig, um mit Wiederaufbau- und Strukturprojekten die Lebenssituation der Menschen zu verbessern und sie vor einer neuen Notlage in Zukunft zu bewahren. Das ist selten medienwirksam aber effektiv.
Initiativen vor Ort
Auch wenn Geldspenden in der Regel effektiver sind, können eigene Transporte und Sachspenden Sinn machen, wenn sie mit persönlichen Kontakten verknüpft sind. Auf örtlicher Ebene gibt es in zahlreichen Städten und Pfarrgemeinden Initiativen, die Sach- und Geldspenden sammeln und sie direkt übergeben. Durch den persönlichen Kontakt ist gewährleistet, dass nur gesammelt wird, was tatsächlich benötigt wird, und die Spenden auch tatsächlich ankommen.
