
Andrea Kapusta
Projektkoordinatorin "Frühe Hilfen"
Caritasverband für die Diözese Münster
Kardinal-von-Galen-Ring 45
48149 Münster
Telefon 0251 8901-337
Telefax 0251 8901-4261
E-Mail: kapusta@caritas-muenster.de
Das Projekt "Frühe Hilfen" in der Diözese Münster ist eingebunden in ein bundesweites Projekt des Deutschen Caritasverbandes. 16 Diözesen beteiligen sich daran. Weitere Informationen
Gefördert wird das Projekt "Frühe Hilfen" von der GlücksSpirale.

Möglichst früh wirkt am besten
Projekt der Caritas: Welches sind die besten „Frühen Hilfen“?
Allein gelassen und unsicher. So fühlen sich viele Eltern und geraten zunehmend unter Druck. Unterstützung und Begleitung
im Alltag benötigen vor allem Familien in schwierigen Lebensumständen. Damit ihre Kinder im späteren Leben nicht in Armut
fallen oder im Leben benachteiligt sein werden.
Je früher die Hilfe ansetzt, desto größer sind ihre Erfolgsaussichten und umso besser „rechnet“ sie sich, wie auch das untenstehende
Schaubild einer Untersuchung in den USA deutlich zeigt. Aber was ist wie notwendig? Darauf soll das Projekt „Frühe Hilfen“
der deutschen Caritas eine Antwort geben. In 16 Diözesen werden von 2010 bis 2013 verschiedene Ansätze entwickelt und getestet.
Münster ist mit sechs örtlichen Verbänden beteiligt:
- Caritasverband Tecklenburger Land, Ibbenbüren
- Caritasverband Moers-Xanten, Moers
- Verbundprojekt SkF Kleve, SkF Moers und SkF Wesel
- Caritasverband für die Stadt Münster, Münster
- Caritasverband für das Dekanat Bocholt, Bocholt
- Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) im Kreis Warendorf, Ahlen
In vielen Verbänden und Einrichtungen in der Diözese Münster sind, verstärkt durch die bekannt gewordenen Misshandlungen kleiner
Kinder, bereits Frühe Hilfen entwickelt worden. Auf diesen Erfahrungen soll aufgebaut werden. Das Projekt will herausfinden,
welche besonders wirksam sind. Ein Schwerpunkt soll dabei darauf gelegt werden, Ehrenamtliche zu gewinnen, die werdende und
junge Eltern im Alltag entlasten.
Angesprochen werden Familien mit Kindern bis zu drei Jahren. Sie sollen in ihrer Beziehungs-, Erziehungs- und Alltagskompetenz
gestärkt werden, um familiären Krisen vorzubeugen und Entwicklungsrisiken für Kinder zu vermindern.
