Fachtag EQ-MS am 26. November 2012

Am 26. November ist ein weiterer Fachtag im Projekt Ergebnisorientiertes Qualitätsmodell Münster (EQ-MS) geplant. Hier finden Sie Ausschreibung, Anmeldeformulare und weitere Informationen:

Ausschreibung Fachtag EQ-MS

Anmeldeformular Fachtag EQ-MS

Übersicht Zeitschiene EQ-MS

Interessensbekundung

Kooperationsvertrag

Kooperationsvertrag für Nichtmitglieder

 
Ansprechpartnerin

Porträtfoto von Natalie Albert

Natalie Albert
Projektkoordinatorin 

Caritasverband für die Diözese Münster
Kardinal-von-Galen-Ring 45
48149 Münster

Telefon 0251 8901-355
Telefax 0251 8901-4243

E-Mail: albert@caritas-muenster.de

 
Video: Pflegenoten erreichen Klassenziel nicht
 
Dokumentation Interner Evaluationstag Juni 2012

Das Foto zeigt eine Reihe von vier Frauen und einem Mann an einem Tisch sitzend beziehungsweise an einem Rednerpult stehend.

Evaluationstag für alle an EQ-MS teilnehmenden Altenhilfeeinrichtungen der Diözese Münster am 29. Juni 2012

Programm Evaluationstag

Begrüßung und Einführung Domvikar Dr. Klaus Winterkamp

Auftakt zum Perspektivwechsel  - Natalie Albert

EQ-MS aus berufspolitischer Sicht - Patricia Drube (Referentin für Altenpflege und ambulante Pflege beim Deutchen Berufsverband für Pflegeberufe Nordwest e.V. und Beiratsmitglied EQ-MS)

Ergebnisse der ersten Erhebungsphase EQ-MS - Dr. Klaus Wingenfeld (Institut für Pflegewissenschaft (IPW) Bielefeld

Erfahrungsbericht aus einer Einrichtung - Andrea Theßeling (Heim- und Pflegedienstleitung, St. Elisabeth-Pflegezentrum Herten gGmbH und Beiratsmitglied EQ-MS)

EQMS aus Sicht des MDK
Dr. Barbara Gansweid, Leiterin des Fachreferates Pflege, MDK Westfalen-Lippe,
Beiratsmitglied EQMS

 
Video: Vorstellung des Qualitätsmodells


Auf einem Fachtag am 7. September 2011 stellte Dr. Klaus Wingenfeld seine Studie zur Erfassung der Ergebnisqualität in der Altenpflege vor. Erläutert wurde auch das Projekt "Ergebnisqualität Münster" (EQ-MS). Nähere Informationen dazu finden Sie unter Dokumentation Fachtagungen .
 
Projekte  

Projekt: Ergebnisorientiertes Qualitätsmodell Münster

Caritas Münster setzt Instrumente zur Beurteilung der Ergebnisqualität in 41 Altenheimen um

Um alten Menschen und ihren Angehörigen die Wahl eines geeigneten Altenheims zu erleichtern, sind in 2010 die „Pflege-Transparenzvereinbarungen“, kurz PTV, eingeführt worden. Die im Internet veröffentlichen „Pflegenoten“ können nach Ansicht der Caritas in der Diözese Münster nicht die tatsächliche Qualität der Pflege und Versorgung abbilden. Ausgewertet wird im Wesentlichen die Dokumentation der Arbeit. Nur wenige Bewohner einer Einrichtung werden befragt und „in Augenschein genommen“.

Dagegen setzt der Diözesancaritasverband Münster das „Ergebnisorientierte Qualitätsmodell Münster“, kurz EQMS. Mit den im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit vom Bielefelder Institut für Pflegewissenschaften (IPW) und dem Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (ISG) entwickelten „Instrumenten zur Beurteilung der Ergebnisqualität in der stationären Altenhilfe“ ist es erstmals möglich, Ergebnisqualität wissenschaftlich fundiert und transparent darzustellen. 40 stationäre Einrichtungen der Altenhilfe in der Diözese Münster und eines aus dem Erzbistum Paderborn nehmen an der ersten Projektphase teil. Gefördert wird EQ-MS aus Mitteln der Caritas-GemeinschaftsStiftung im Bistum Münster.

Grundprinzip des neuen Verfahrens ist, dass alle Bewohner einer Einrichtung in die Beurteilung einbezogen werden. Maßgebend sind die Veränderungen in ihrer Pflegesituation und Selbständigkeit anhand derer sich die Wirksamkeit von pflegerischen und betreuerischen Maßnahmen darstellen lässt. Im Gegensatz zurPTV ist somit nicht die Vollständigkeit und Güte der Dokumentation entscheidend, sondern die tatsächlichen Ergebnisse der täglichen Arbeit mit den Bewohnern. Durch einen moderierten Qualitätsdialog ist es den Einrichtungen möglich, voneinander zu lernen und anhand von aufgezeigten Verbesserungspotenzialen, die sich durch den Vergleich der Einrichtungen untereinander herleiten lassen, Qualitätsentwicklungen zu initiieren, die direkt den Bewohnern zugutekommen.

Organisation des Projekts
In regelmäßigen Regionalgruppentreffen werden die bevorstehenden Prozesse sowie Termine durch eine Mitarbeiterin des Diözesancaritasverbandes Münster koordiniert und moderiert. Die Mitarbeitenden der teilnehmenden Einrichtungen werden intensiv geschult. Interessierte Einrichtungen werden in Bezug auf die Teilnahme beraten.

Seit September 2011 werden die Ergebnisse der Studie in die Praxis umgesetzt. Damit wird die Eigenverantwortung der Einrichtungen gestärkt und es werden Anreize für gute Pflegequalität geschaffen. Die Ergebnisse der durch die Einrichtungen erhobenen Qualitätsdaten werden im Dezember 2012 veröffentlicht, ab diesem Zeitpunkt ist die Teilnahme weiterer Einrichtungen geplant.

Die Caritas in der Diözese Münster sieht die Möglichkeit, durch den Praxistest des neuen Verfahrens die Politik zu bewegen, die PTV zu einem Ergebnisorientierten Qualitätsmodell weiterzuentwickeln.