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Das Porträtfoto zeigt Helmut Flötotto.

Helmut Flötotto
Stabsstelle Verbandspolitik & Kommunikation

Caritasverband für die Diözese Münster
Kardinal-von-Galen-Ring 45
48149 Münster

Telefon 0251 8901-251
Telefax 0251 8901-4287

E-Mail: floetotto@caritas-muenster.de  

 
Tourplan Kreis Warendorf

Caritas im Kreis Warendorf
Regionaltour vom 28. November bis 2. Dezember 2011


Montag, 28. November 2011

09.00 – 10.00 Ahlen Roncalli-Haus
Thema: U3-Betreuung, Familienzentrum, KiBiz

14.00 – 15.00 Ahlen St. Vincenz am Stadtpark
Thema: Schwerst mehrfach behinderte Erwachsene

15.30 – 17.30 Neubeckum St. Josef Haus
Thema: Alter und Behinderung, Suchtmittelabhängige

18.00 – 20.00 Neubeckum Festsaal im Alten Kolpinghaus im St. Josef-Haus
Preisverleihung des Kreativwettbewerbs zum
Caritas-Jahresthema „Kein Mensch ist perfekt“


Dienstag, 28. November 2011

13.30 – 14.30 Warendorf Tagesstätte „Die Brücke“,
Thema: Ambulante Versorgung chronisch psychisch
kranker Menschen

15.00 – 16.00 Freckenhorst Freckenhorster Werkstätten,
Themen: Schwerst mehrfach behinderte Erwachsene +
Eingliederung in den 1. Arbeitsmarkt

16.30 – 17.30 Freckenhorst Hof Lohmann
Thema: Integrationsbetrieb für Menschen mit Behinderung


Mittwoch, 30. November 2011

09.30 – 12.00 Telgte St. Rochus-Hospital
Themen: Klinisch psychiatrische Versorgung + Forensik +
komplementäre poststationäre Angebote

13.30 – 15.30 Telgte Wohnpark St. Clemens
Themen: Sozialraumorientierung + Integration

19.00 – 21.00 Telgte St. Rochus-Hospital
Abend der Begegnung mit Ehrenamtlichen aus der
Behindertenhilfe

Donnerstag, 1. Dezember 2011

08.30 – 09.15 Ennigerloh Kurzzeitpflege für behinderte Kinder Lummerland
Themen: Unterstützung von Familien mit behinderten Kindern + Wirken von Elterninitiativen

09.30 – 10.15 Ennigerloh Ludgerushaus
Themen: Sozialraum + Integrative Erziehung + Vernetzung und Kooperation: von Diensten, mit Kirchengemeinde und Zusammenarbeit mit örtlichen Unternehmen

10.30 – 11.30 Beckum Vincenz-von-Paul Förderschule
Thema: Inklusion von behinderten Kindern in der Schule

13.30 – 14.30 Ahlen Berufskolleg für Heilerziehungspflege, Themen: Fachkraftentwicklung + FSJ und BFD

Freitag, 2. Dezember 2011

09.00 – 11.00 Warendorf DITIB-GemeindeThema: Migration und Behinderung

 
Regionaltour 2011 im Kreis Warendorf  

"Inklusion nicht um der Inklusion willen"

Regionaltour der Caritas zum Jahresthema in Kindertagesstätte in Ahlen gestartet/Roncalli-Haus bietet besondere Möglichkeiten

Das Foto zeigt eine Gruppe auf dem Außengelände einer Kindertagesstätte.

Im Roncalli-Haus in Ahlen ist die Regionaltour des Diözesancaritasverbandes Münster im Kreis Warendorf am Montagmorgen gestartet. Viele und besondere Möglichkeiten für die Entwicklung der Kinder bietet die Kindertagesstätte des Caritasverbandes Ahlen, die ihr Leiter Ludger Althoff den Gästen aus Münster vorstellte. Aber es gebe auch Grenzen. "Wir wollen nicht Inklusion um der Inklusion willen", erklärte Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann. Wenn es um die Förderung und Betreuung behinderter Kinder und Erwachsener gehe, müsse entscheidend bleiben, was wo machbar und sinnvoll ist, um die passenden Hilfen für den Einzelnen zu finden. Konkret heißt das für Ludger Althoff, Eltern gegebenenfalls zu empfehlen, ihr Kind in die Arche Noah wechseln zu lassen, wo eine noch intensivere Förderung möglich ist.

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Perfekte Beiträge zum nicht immer perfekten Leben

Caritas zeichnet Preisträger des Kreativwettbewerbs aus/Menschen mit Behinderungen am Leben teilhaben lassen

Das Foto zeigt eine Gruppe von überwiegend jungen Erwachsenen, drei von ihnen halten große Schecks in die Kamera.

Bilder, Skulpturen, Theaterprojekte oder Präsentationen - den Aufruf kreativ zu werden, nahmen Schüler und Bewohner mit Behinderungen ernst. Die Gewinner des "Kreativwettbewerbs" der zur Regionaltour im Kreis Warendorf ausgeschrieben worden war, zeichneten der Vorsitzende des Diözesancaritasverbandes Münster, Domvikar Dr. Klaus Winterkamp, und Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann, am Montagabend im St. Joseph-Haus in Neubeckum aus. Alle 14 Beiträge hatten sich mit dem Jahresthema der Caritas in 2011 "Kein Mensch ist perfekt" auseinander gesetzt. Auch sie lieferten Antworten und Anregungen auf die Frage, "wie Menschen mit Behinderungen am Leben der Gesellschaft teilhaben", erklärte Kessmann.

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Caritas: Bund muss sich an Kosten für Behindertenhilfe beteiligen

Kommunen "subventionieren" indirekt Bundeskassen/LWL will Absenkung/Freckenhorster Werkstätten gut aufgestellt

Das Foto zeigt eine Gruppe von Menschen auf einem großen, von bäuerlichen Gebäuden umgebenen Platz.

Ohne eine Beteiligung des Bundes an den Kosten für die Betreuung behinderter Menschen wird die Finanzierung der Eingliederungshilfe auf Dauer nicht möglich sein. "Der Bedarf an Plätzen steigt weiter," zeigte Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann Verständnis für die Haushaltsnöte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Die Regionaltour des Diözesancaritasverbandes Münster machte gestern Station in Warendorf und Freckenhorst, um Betriebe der Freckenhorster Werkstätten zu besuchen und dort über die Situation von Behindertenwerkstätten zu diskutieren.

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In die Gestaltung der Gemeinde soll jeder seine Fähigkeiten einbringen

Domvikar Dr. Winterkamp: Umbruch der Kirche erfordert neue Kooperationen/Kernthesen zur Gemeindecaritas vorgestellt

Das Foto zeigt Dr. Klaus Winterkamp am Rednerpult, im Hintergrund Zuhörer in einem adventlich geschmückten Raum.

Aus Pfarrgemeinden werden pastorale Räume. Die erfordern nicht nur in der Seelsorge neue Strukturen. Auch die soziale Arbeit der katholischen Kirche in der Caritas muss sich vor Ort neu ausrichten. Kernthesen dazu stellte Domvikar Dr. Klaus Winterkamp, am Dienstagabend im Rahmen der Caritas-Regionaltour im Kreis Warendorf vor. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter auf den unterschiedlichen Ebenen sollen ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten gemeinsam nutzen zum Wohl der Menschen, forderte der Vorsitzende des Diözesancaritasverbandes Münster. Um die notwendige Vernetzung zu erreichen, sei es dringend geboten, dass Vertreter der Caritas in den Pastoralkonferenzen vertreten seien.

Kernthesen zum Bereich Caritas im Pastoralen Raum

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Paßgenau mit Sicherheit im Rücken

Regionaltour der Caritas erlebt Wandel des St. Rochus Hospital/Prägung durch Ordensschwestern soll erhalten werden

Das Foto zeigt eine Gruppe im flur eines Krankenhauses, der ein Mediziner im weißen Kittel etwas erklärt.

Die Diagnose "einfache Seelenstörung" führte bis in die 1960iger Jahre hinein fast immer zu einem langjährigen, nicht selten lebenslänglichen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik. Das war auch im St. Rochus-Hospital in Telgte Alltag, erfuhren die leitenden Mitarbeiter des Diözesancaritasverbandes Münster auf der Regionaltour zum Caritas-Jahresthema "Kein Mensch ist perfekt" durch den Kreis Warendorf am Mittwochmorgen. Heute heisst die Diagnose vielleicht "Schizophrenie" und die Reaktion darauf sieht ganz anders aus. Die Klinik hat sich in wenigen Jahrzehnten radikal gewandelt.

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Das Bohren besonders dicker Bretter...

Caritas fordert neue Finanzquellen für Betreuung behinderter Menschen/Teilhabe nicht ohne Ehrenamt erreichbar

Das Foto zeigt Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann am Rednerpult vor einer großen Zuhörermenge in einem Saal.

Wenn die Inklusion behinderter Menschen nicht nur Thema engagierter Debatten und Vision bleiben soll, werden sich nach Ansicht der Caritas in der Diözese Münster auch Pflegekassen an den Pflegekosten und der Bund an der Finanzierung der Eingliederungshilfe beteiligen müssen. Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann bekannte allerdings, dass dies wohl das "Bohren besonders dicker Bretter" erfordern werde. Notwendig sei dazu ein breiter gesellschaftlicher Konsens und die Erkenntnis, dass Inklusion kein neues Sparmodell sein könne. Vor Ort könne die Teilhabe von behinderten Menschen am gesellschaftlichen Leben nur gelingen, wenn sich Menschen ehrenamtlich dafür engagierten und nachbarschaftliche Unterstützung gesichert sei, so Kessmann.

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Augenmaß folgt erster Euphorie

Inklusion von behinderten Menschen wird in kleinen Schritten kommen/Förderschule in Beckum erfährt Grenzen im Alltag

Das Foto zeigt eine Gruppe von Menschen in der Eingangshallte einer Schule.

Die erste Euphorie, ausgelöst durch die Verabschiedung der UN-Konvention zur Integration behinderter Menschen, scheint verflogen. Nach den ersten drei Tagen der Regionaltour des Diözesancaritasverbandes im Kreis Warendorf hatten die leitenden Mitarbeiter nach vielen Besuchen in Einrichtungen und Gesprächen mit Kreis- und Kommunalpolitikern den Eindruck gewonnen, "dass auch im Kreis Warendorf politisch eher eine Inklusion mit Augenmaß verfolgt werde wird." Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann begrüßte dieses Umdenken in der Vinzenz-von-Paul-Schule in Beckum. Auch auf Landesebene sei neue Zögerlichkeit nach den Versprechungen vor der Wahl spürbar, stimmte Dr. William Middendorf, Leiter des Bischöflichen Schulamtes, zu.

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Freiwilligendienste Einstiegstore für Männer

Berufskolleg für Heilerziehungspflege entwickelt Rezepte gegen Fachkräftemangel/BFD boomt im Bistum Münster

Das Foto zeigt Menschen um einen Tisch sitzend.

Nach dem Wegfall des Zivildienstes bleiben das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und der Bundesfreiwilligendienst (BFD) wichtige Einstiegstore für Männer in die soziale Arbeit. Das Berufskolleg für Heilerziehungspflege der St. Vincenz-Gesellschaft in Ahlen hat deshalb seine Platzzahl dafür ausgebaut. Wie andere soziale Arbeitsfelder sei auch die Behindertenhilfe weiblich dominiert, erklärte Schulleiterin Renate Knobel. Das ist allerdings nicht die einzige Anstrengung gegen den drohenden Fachkräftemangel des Berufskollegs. Knobel stellte den leitenden Mitarbeitern des Diözesancaritasverbandes Münster auf der Regionaltour im Kreis Warendorf zum Jahresthema der Caritas "Kein Mensch ist perfekt" weitere Wege zu mehr Mitarbeitern vor. Vor allem die berufsbegleitende Ausbildung nutzen immer mehr Schüler.

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Caritas: Auch Migranten mit Behinderung müssen Fördermöglichkeiten nutzen können

Sprache und kulturelle Besonderheiten als Hindernis/Regionaltour der Caritas besucht türkisch-islamische Gemeinde

Das Foto zeigt eine größere Gruppe von Menschen im Gebetsraum einer muslimischen Gemeinde

Selbst Veli Firtina hat trotz eigener Betroffenheit in der Familie und guter Übersicht über die Verhältnisse der türkisch-islamischen Gemeinden im Land die Dimension überrascht: "Vor zwei Wochen hätte ich noch gedacht, vielleicht ist jeder 50. Migrant behindert". Auf die Bitte der Caritas hin, zum Abschluss ihrer Regionaltour im Kreis Warendorf sich mit diesem Thema in der DITIB-Gemeinde in Warendorf beschäftigen zu wollen, hat er recherchiert. Jetzt geht der Mitgründer der DITIB-Gemeinden im Land Nordrhein-Westfalen und Vorsitzende im Münsterland von jedem zehnten aus. Noch ist es weitgehend ein "Nicht-Thema" vor allem aus kulturellen und sprachlichen Gründen.

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