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Caritas in bewegten Bildern

Dieses und weitere Videos finden Sie auf der Seite Aktuell - Videos .

 

 

Bistumszeitung Kirche + Leben

 

Das Foto zeigt die Bistumszeitung Kirche + Leben und wirbt dafür, sie direkt unter www.kirche-und-lebe.de zu bestellen.

Caritas in NRW

Die Zeitschrift der fünf Diözesancaritasverbände in Nordrhein-Westfalen erscheint viermal jährlich.Schwerpunkt-Thema 3/2010: Ausbildung: Nachwuchs für Sozial- und Gesundheitsberufe

Das Titelbild der Caritas in NRW zeigt zwei Auszubildende im Gespräch

Sozialcourage

 

Die Titelseite der aktuellen Sozialcourage zeigt einen Jugendlichen, der seinen Kopf auf seinem geritztem Arm abstützt.

 

 

 

 

 

 

 

Die Zeitschrift Sozialcourage für Mitglieder erscheint viermal jährlich mit dem Diözesanteil Münster .

CariNet

CariNet ist das Intranet des Deutschen Caritasverbandes

Aktuelle Termine

15. September 2010
Kinder mit psychisch belasteten und suchtkranken Eltern - Kinderschutz durch interdisziplinäre Zusammenarbeit
Gemeinsame Fachtagung von Caritas und Diakonie, 9.30 - 16.30 Uhr in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Münster

23. September 2010
Fachtagung der AGE: Von Wertebastlern und Sinnsuchern - Religionssensible Spurensuche in der Erziehungshilfe
9.30 bis 16.30 Uhr im Caritas-Kinder- und Jugendheim in Rheine

26. Oktober 2010 
Borderline-Persönlichkeitsstörung
Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft der Erziehungshilfen (AGE) in der Heimvolkshochschule Gottfried-Könzgen in Halten

28. Oktober 2010
Fachtag Gewaltberatung für Männer  
9.30 bis 16 Uhr im Fortbildungszentrum des Diözesancaritasverbandes

Dokumentationen von Fachtagungen  

 
Caritas GemeinschaftsStiftung im Bistum Münster

Logo der Caritas GemeinschaftsStiftung für das Bistum Münster

Spendenkonto

Darlehnskasse Münster
Bankleitzahl 400 602 65
Konto-Nummer 800 200

 
Unterschreiben gegen Armut

Die Caritas in Europa kämpft in 2010 gemeinsam gegen die Armut in Europa. Sie können mithelfen, indem Sie die Petition an die europäischen Politiker unterschreiben. Das geht online oder laden Sie Unterschriftenlisten herunter und gehen sammeln.  

Die Grafik zeigt über einen Metallring gelegt in blauer Schrift das Motto

Weblog zum Europäischen Jahr gegen Armut

 
Caritas hilft Erdbebenopfern

Das Foto zeigt zwei Kinder, die auf Steinen vorsichtig eine große Pfütze überqueren. Im Hintergrund sind provsorische Zelte aus blauen Plastikplanen zu sehen.

Die Aufbauarbeiten in Haiti sind in vollem Gange. Was Caritas international nach dem Erdbeben an Nothilfe geleistet hat und welche Hilfe weiterhin geplant ist, beschreibt eine jetzt erschienene Dokumentation . Hilfe ist weiter notwendig. Die Caritas im Bistum Münster bittet deshalb weiterhin um Spenden auf das Konto 6000 bei der Darlehnskasse Münster (BLZ 400 602 65) unter dem Stichwort "Erdbeben Haiti" oder online direkt an Caritas international: .
Das Banner zeigt eine junge Frau und daneben den Text: Spende für die Erdbebenopfer in Haiti.

 
Caritas vor Ort
Karte des Bistums Münster
 
Jahresthema der Caritas 2010

Die Fotografik zeigt einen eine weißhaarige, lächelnde ältere Dame mit dem Motto

Jahreskampagne 2010: Experten fürs Leben

Manchmal benötigen sie unsere Hilfe und Pflege und mit zunehmendem Alter immer häufiger und mehr. Andererseits können sie uns mit Rat aus ihrer langen Lebenserfahrung helfen. Alte Menschen sind Experten fürs Leben. Die Caritas wirbt in ihrer aktuellen Jahreskampagne dafür sie zu achten. Erfahren Sie mehr unter www.experten-fuers-leben.de ..

Das Bild zeigt eine ältere Frau mit geschlossenen Augen.

Video zum Jahresthema

 
Aktion Lichtblicke

Das Logo der Aktion Lichtblicke zeigt rechts oberhalb des Schriftzugs eine gelb-orangene Sonne.

3-Millionen-Grenze geknackt

Schon jetzt sind wieder über drei Millionen Euro an Spenden seit dem letzten Herbst eingegangen und konnten über 2.000 Anträge in der neuen Spendensaison bewilligt werden.Damit wird das Ergebnis vom letzten Jahr deutlich übertroffen. Die Aktion Lichtblicke der NRW-Lokalradios mit Diakonie und Caritas fördert Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen, die in Not sind.

 
Münster, 6. September 2010

Kindergärten auf dem Prüfstand

14 katholische Tageseinrichtungen erarbeiten Qualitätshandbuch/ Projekt startet im September

Wird die pädagogische Arbeit richtig geplant, wie geht das Team mit Beschwerden um und wie klappt es in der Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde? 14 katholische Tageseinrichtungen machen sich auf den Weg, ihre Arbeit zu überprüfen. Nach einer Auftaktveranstaltung startet die inhaltliche Arbeit der "Qualitätsinitiative" im September. Als Ziel formuliert die Projektleiterin Hildegard Wingbermühle vom DiCV Münster, "dass die katholischen Tageseinrichtungen für Kinder auf die veränderten Anforderungen qualifizierte Antworten geben." Das Wohl der Kinder in deren Familien stehe dabei im Mittelpunkt.

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Münster im August 2010

Das Foto zeigt einen Mann an einem Tisch, auf dem viele Medikamente aufgereiht sind. Im Hintergrund hängt ein Banner, das auf die mobile Gesundheitsstation der Caritas hinweist.

Bistum hilft mit 50.000 Euro aus Katastrophenfonds

Caritas will 250.000 Menschen in Pakistan drei Monate lang versorgen/Einheimische Mitarbeiter verteilen Hilfsgüter 

Das Foto zeigt einen bärtigen Mann mit einem Kind auf dem Arm im Wasser stehend und dazu den Aufruf, online für Flutopfer in Pakistan zu spenden.

50.000 Euro hat Bischof Dr. Felix Genn aus dem Katastrophenfonds des Bistums Münster als Soforthilfe für die Flutopfer in Pakistan zur Verfügung gestellt. Damit wird Caritas international die Hilfe vor Ort organisieren. 150 einheimische Mitarbeiter der Caritas Pakistan versorgen seit Tagen bereits zehntausende Menschen mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. In mehreren Gesundheitsstationen werden Kranke medizinisch betreut. "Weit mehr Hilfe ist angesichts des Ausmaßes der Katastrophe erforderlich", erklärte am Dienstag Peter Hoffstadt, stellvertretender Diözesancaritasdirektor in Münster. Er bittet um weitere Spenden auf das Konto 6000 bei der Darlehnskasse Münster (BLZ 400 602 65) unter dem Stichwort "Pakistan".

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Weitere Informationen zur Pakistan-Hilfe der Caritas bei Caritas international

 
Münster, 3. September 2010

Frühe Hilfen ausbauen

Projekt "Frühe Hilfen in der Caritas" in Münster vorgestellt/Sechs Standorte in der Region beteiligt

Auf dem Foto stehen von links : Georg Kaesehagen-Schwehn, Projektleiter, Deutscher Caritasverband, Freiburg, Andrea Kapusta, Projektkoordinatorin, Diözesancaritasverband, Münster), Irmgard Frieling, Abteilungsleiterin, Diözesancaritasverband, Münster, Heinz-Josef Kessmann, Diözesancaritasdirektor, Münster

Die Caritas will ihre Angebote im Bereich der so genannten Frühen Hilfen ausbauen. Dies bekräftigte Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann während des Projektauftakts in Münster. Dabei benannte er die Frühzeitigkeit der präventiven Maßnahmen, einen gesetzlichen Rahmen und eine langfristig ausgerichtete Finanzierung der Frühen Hilfen als wesentliche Kriterien, die mit dem neuen Projekt „Frühe Hilfen in der Caritas“ erreicht werden sollen. An den sechs Standorten in der Diözese Münster könne an vorhandene Erfahrungen und Projekte angeknüpft werden. Langfristig wolle die Caritas ein flächendeckendes Angebot Früher Hilfen schaffen.
„Das gesellschaftliche und politische Fenster für eine Verstetigung der Angebote Früher Hilfen ist zumindest einen Spalt weit offen“, erklärte Georg Kaesehagen-Schwehn, Projektleiter vom Deutscher Caritasverband in Freiburg. Mit den Frühen Hilfen gelte es, eine Lücke bei den familienunterstützenden Angeboten zu schließen.

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Münster, 27. August 2010

Heike Gumz sitzt gerne zwischen den Stühlen

pro anima schlägt Brücke zwischen Jugendhilfe und Psychiatrie/Höheres Risiko für Kinder psychisch kranker Eltern

 

Auf dem Bild steht vor Gumz vor ihrem Büro in Haltern am See

Sie lernen früh zu verzichten und nicht enttäuscht zu sein, in der Pubertät können sie sich nicht mit ihren Eltern auseinander setzen und sich nicht lösen. Keine guten Voraussetzungen für ein gelingendes Leben. "Kinder psychisch kranker Eltern haben ein höheres Risiko, später selbst einmal zu erkranken," weiß Heike Gumz. Da will die Sozialpädagogin bei der Caritas Haltern am See frühzeitig eingreifen und vorbeugen. Dafür sitzt sie "gerne zwischen den Stühlen", wie sie sagt. Sie will im Projekt "pro anima" vermitteln zwischen Jugendhilfe und Erwachsenenpsychiatrie, zwischen Eltern und Kindern und alle ins Boot holen, die das "Familiensystem" entlasten können. Damit die Kinder sich wieder trauen, eigene Wünsche zu äußern, ohne Sorge ihre Mutter oder ihren Vater damit zu überlasten. "Manchmal sind es von außen betrachtet nur klitzekleine Veränderungen, die die großen Veränderungen auslösen können", hat Gumz im ersten halben Jahr erfahren.

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Münster, 25. Augst 2010

Online-Sucht: Symptome wie bei Alkohol und Drogen

Suchtpräventionsstelle der Caritas Coesfeld nimmt neue "Spielsucht" in den Blick/Noch nicht als Krankheit anerkannt

Kontrollverlust, allmähliche Steigerung der Dosis, Vernachlässigung - alle klassischen Symptome des Alkoholismus oder der Drogensucht findet Dr. Gerd Pohl hier wieder: "Das Surfen im Internet und das Spielen am Computer wird zum Lebensmittelpunkt," zählt er ein weiteres Merkmal auf. Selbst der Prozentsatz der Computerspieler, die süchtig danach werden, passt mit fünf bis zehn Prozent. Anlass genug für Pohl und seine Kollegin Petra Nachbar in der Fachstelle Prävention der Caritas Coesfeld, die neue "Droge" in den Blick zu nehmen. "Wir in der Prävention haben dabei den klaren Auftrag vorzubeugen", sagt Pohl. Die Kollegen nebenan in der Beratungsstelle haben es da ein wenig schwerer. Noch ist Online-Sucht nicht als Krankheit anerkannt und übernehmen die Krankenkassen keine Therapiekosten. Aber das sei anfangs bei Alkohol und Drogen auch nicht anders gewesen.

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Münster, 19. August 2010

Junge Wohnungslose rutschen durch

Gefühlte Zunahme soll mit harten Zahlen belegt werden/Caritas-Projekt Wohnperspektiven will Hilfe vernetzen

 

Auf dem Foto steht die Projektgruppe WohnPerspektiven zusammen vor einer Hauswand 2. Von links Projektleiter Dr. Ulrich Thien, 5. Von links Projektkoordinatiorin Aiga Wegmann-Sandkamp

Es werden mehr, doch bislang ist es eher eine "gefühlte Zunahme", die die Mitarbeiter in den Caritas-Beratungsstellen für Wohnungsnotfälle spüren. Junge Wohnungslose pendeln zwischen Jugendhilfe und Wohnungsnotfallhilfe, aber keiner erreicht sie so richtig, um wirksam helfen zu können. Das will das Projekt Wohnperspektiven der Caritas in der Diözese Münster in den kommenden drei Jahren ändern. "Wir wollen wissen, wieviele junge Erwachsene in die Obdachlosigkeit abzurutschen drohen oder schon auf der Straße leben," erklärt Projektleiter Dr. Ulrich Thien, der das Referat Soziale Arbeit im Diözesancaritasverband Münster leitet.

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Münster, 18. August 2010

Plätze für unter Dreijährige verzehnfacht

Start ins neue Jahr mit über 51.000 Kindern/Katholische Tageseinrichtungen greifen höheren Betreuungsbedarf der Eltern auf 

Seit 2001 sind die Betreuungsplätze für unter Dreijährige in den Katholischen Tageseinrichtungen in der Diözese Münster verzehnfacht worden. Nicht nur dies ist für Marita Haude, Referatsleiterin Kinder- und Jugendhilfe im Diözesancaritasverband Münster, ein Hinweis darauf, dass die Wünsche der Eltern nach mehr Betreuung aufgegriffen werden. Über 40 Prozent der insgesamt 744 Einrichtungen öffnen bereits um 7 Uhr, eine halbe Stunde später sind alle offen. Einen neuen Rekord erreicht die Übermittagbetreuung, die inzwischen über 20.000 Kinder nutzen. Das Ziel sieht Haude damit allerdings noch nicht erreicht. Vor allem der Ausbau der Plätze für die Jüngsten gehe weiter. Erst einmal startet aber das neue Kindergartenjahr jetzt mit über 51.000 Kindern.

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Münster, 16. August 2010

"Im zehnten Jahr einfach nur schön"

Rechtliche Betreuung ist auf den zweiten Blick ein Ehrenamt mit Begeisterungsfaktor/Nur mit Rückendeckung durch Fachdienst 

Auf dem Foto sitzen vier Personen an einem Tisch im Cafè BeLa und tauschen sich über das Ehrenamt aus.

 Dass Jemand dieses Ehrenamt freiwillig beginnt und sich seit nunmehr zehn Jahren engagiert, verwundert. Zumindest wenn Renate Spielberg (64) von den Anfängen berichtet. Ein Blickkontakt mit der psychisch kranken Frau, deren rechtliche Betreuung sie übernahm, war und ist nicht möglich. "Der Zugang gestaltete sich schwierig," umschreibt sie das Problem diplomatisch. Aber im zehnten Jahr sieht das ganz anders aus: "Es ist einfach nur schön". Viel hat Renate Spielberg für sich gelernt, was sie nicht mehr missen möchte. "Das hat mich bereichert," sagt sie und "ich habe einen ganz anderen Blick für Menschen bekommen". Auch Gerhard Bollmann (65) hat offensichtlich Feuer gefangen. Jetzt im Ruhestand betreut er mal vier, mal fünf alte und kranke Menschen gleichzeitig. Sie sind zwei von insgesamt 170 Ehrenamtlichen, die der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Bocholt für seinen Betreuungsverein gewonnen hat.
Die Rechtliche Betreuung ist ein ganz besonderer sozialer Dienst. In keinem anderen nehmen die Ehrenamtlichen den hauptamtlichen Kollegen soviel Arbeit ab. In den 22 Betreuungsvereinen der Caritas in der Diözese Münster führen sie mittlerweile 56 Prozent der Rechtlichen Betreuungen. Allerdings immer mit Netz und doppeltem Boden. Darauf weist Eva-Maria Vennes hin, die zusammen mit Sanna Zachey beim SkF Bocholt sich um immer neue Ehrenamtliche bemüht. "Querschnittsaufgabe" heißt das im Amtsdeutsch. 

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Münster, 13. August 2010

Kriseninterventionsteam der Caritas steht rund um die Uhr bereit

Projekt will Arbeitsfähigkeit pflegender Angehöriger sichern/Firmen als Partner gesucht/Zusammenarbeit mit Pflegewerkstatt

Bis morgens um 6 Uhr war die Welt für Monika Schmitz noch in Ordnung. Dann stürzt ihre Mutter und bricht sich ein Bein. Das sorgfältig geplante Familiensystem, in dem sie ihre zwei schulpflichtigen Kinder versorgt, die Mutter pflegt und anschließend an die Kasse des Supermarkts eilt, droht zusammenzubrechen. Dieses Fallbeispiel ist künftig ein Fall für "KIT-Pflege", die Kriseninterventionsteams der Caritasverbände Ahaus- Vreden und Borken, die zum 1. Juli im Rahmen eines Bundesmodellprojekts gestartet sind." "Wir wollen damit die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern erhalten und Ausfälle möglichst vermeiden", erklärt Kerstin Menker bei der Caritas Borken. Interessant ist das Projekt damit auch für Unternehmen. Einige größere Firmen in der Region sind bereits interessiert, weitere Projektpartner werden gesucht.  

 
Münster, 9. August 2010

Mehr an Betreuungen ehrenamtlich aufgefangen

Anteil weiter gestiegen auf 56 Prozent/Hilfestellung für alte und kranke Menschen/Anspruchsvolle Aufgabe mit Mehrwert

Sie helfen direkt und ihre Arbeit rechnet sich besonders gut: Mit gerade mal 56 Vollzeitstellen begleiten die 22 Betreuungsvereine der Caritas in der Diözese Münster 4953 kranke und alte Menschen, kümmern sich um deren Finanzen oder regeln das Notwendige mit den Behörden, wenn es selbst nicht mehr geht. Der Kniff dabei: Ein Fünftel ihrer Arbeitszeit investieren die Hauptamtlichen in die Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeiter. Damit sind sie immer erfolgreicher. Im vergangenen Jahr konnten sie den Anteil der rechtlichen Betreuungen durch Ehrenamtliche noch einmal deutlich von 52 auf 56 Prozent und damit auf 2.774 Betreute steigern. "Darin steckt eine Menge Engagement und Detailarbeit," erkennt Angela Tieben beim Diözesancaritasverband Münster an. Denn eine Rechtliche Betreuung sei eine durchaus "anspruchsvolle Aufgabe". Dafür werden die Freiwilligen nicht nur gewonnen, sondern können sich auch jederzeit bei ihren hauptamtlichen Kollegen Unterstützung in schwierigen Fragen suchen.

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