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- Beitragserhebung Mitglieder
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Die Zeitschrift Sozialcourage für Mitglieder erscheint viermal jährlich mit dem Diözesanteil Münster .
15. September 2010
Kinder mit psychisch belasteten und suchtkranken Eltern - Kinderschutz durch interdisziplinäre Zusammenarbeit
Gemeinsame Fachtagung von Caritas und Diakonie, 9.30 - 16.30 Uhr in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Münster
23. September 2010
Fachtagung der AGE: Von Wertebastlern und Sinnsuchern - Religionssensible Spurensuche in der Erziehungshilfe
9.30 bis 16.30 Uhr im Caritas-Kinder- und Jugendheim in Rheine
26. Oktober 2010
Borderline-Persönlichkeitsstörung
Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft der Erziehungshilfen (AGE) in der Heimvolkshochschule Gottfried-Könzgen in Halten
28. Oktober 2010
Fachtag Gewaltberatung für Männer
9.30 bis 16 Uhr im Fortbildungszentrum des Diözesancaritasverbandes
Die Caritas in Europa kämpft in 2010 gemeinsam gegen die Armut in Europa. Sie können mithelfen, indem Sie die Petition an die europäischen Politiker unterschreiben. Das geht online oder laden Sie Unterschriftenlisten herunter und gehen sammeln.

Die Aufbauarbeiten in Haiti sind in vollem Gange. Was Caritas international nach dem Erdbeben an Nothilfe geleistet hat und welche Hilfe weiterhin geplant ist, beschreibt eine jetzt erschienene Dokumentation . Hilfe ist weiter notwendig. Die Caritas im Bistum Münster bittet deshalb weiterhin um Spenden auf das Konto 6000 bei der
Darlehnskasse Münster (BLZ 400 602 65) unter dem Stichwort "Erdbeben Haiti" oder online direkt an Caritas international: .

Jahreskampagne 2010: Experten fürs Leben
Manchmal benötigen sie unsere Hilfe und Pflege und mit zunehmendem Alter immer häufiger und mehr. Andererseits können sie uns mit Rat aus ihrer langen Lebenserfahrung helfen. Alte Menschen sind Experten fürs Leben. Die Caritas wirbt in ihrer aktuellen Jahreskampagne dafür sie zu achten. Erfahren Sie mehr unter www.experten-fuers-leben.de ..
3-Millionen-Grenze geknackt
Schon jetzt sind wieder über drei Millionen Euro an Spenden seit dem letzten Herbst eingegangen und konnten über 2.000 Anträge in der neuen Spendensaison bewilligt werden.Damit wird das Ergebnis vom letzten Jahr deutlich übertroffen. Die Aktion Lichtblicke der NRW-Lokalradios mit Diakonie und Caritas fördert Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen, die in Not sind.
Kindergärten auf dem Prüfstand
14 katholische Tageseinrichtungen erarbeiten Qualitätshandbuch/ Projekt startet im September
Wird die pädagogische Arbeit richtig geplant, wie geht das Team mit Beschwerden um und wie klappt es in der Zusammenarbeit
mit der Kirchengemeinde? 14 katholische Tageseinrichtungen machen sich auf den Weg, ihre Arbeit zu überprüfen. Nach einer
Auftaktveranstaltung startet die inhaltliche Arbeit der "Qualitätsinitiative" im September. Als Ziel formuliert die Projektleiterin
Hildegard Wingbermühle vom DiCV Münster, "dass die katholischen Tageseinrichtungen für Kinder auf die veränderten Anforderungen
qualifizierte Antworten geben." Das Wohl der Kinder in deren Familien stehe dabei im Mittelpunkt.
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Bistum hilft mit 50.000 Euro aus Katastrophenfonds
Caritas will 250.000 Menschen in Pakistan drei Monate lang versorgen/Einheimische Mitarbeiter verteilen Hilfsgüter
50.000 Euro hat Bischof Dr. Felix Genn aus dem Katastrophenfonds des Bistums Münster als Soforthilfe für die Flutopfer in Pakistan zur Verfügung gestellt. Damit wird Caritas international die Hilfe vor Ort organisieren. 150 einheimische Mitarbeiter der Caritas Pakistan versorgen seit Tagen bereits zehntausende Menschen mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. In mehreren Gesundheitsstationen werden Kranke medizinisch betreut. "Weit mehr Hilfe ist angesichts des Ausmaßes der Katastrophe erforderlich", erklärte am Dienstag Peter Hoffstadt, stellvertretender Diözesancaritasdirektor in Münster. Er bittet um weitere Spenden auf das Konto 6000 bei der Darlehnskasse Münster (BLZ 400 602 65) unter dem Stichwort "Pakistan".
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Weitere Informationen zur Pakistan-Hilfe der Caritas bei Caritas international
Frühe Hilfen ausbauen
Projekt "Frühe Hilfen in der Caritas" in Münster vorgestellt/Sechs Standorte in der Region beteiligt

Die Caritas will ihre Angebote im Bereich der so genannten Frühen Hilfen ausbauen. Dies bekräftigte Diözesancaritasdirektor
Heinz-Josef Kessmann während des Projektauftakts in Münster. Dabei benannte er die Frühzeitigkeit der präventiven Maßnahmen,
einen gesetzlichen Rahmen und eine langfristig ausgerichtete Finanzierung der Frühen Hilfen als wesentliche Kriterien, die
mit dem neuen Projekt „Frühe Hilfen in der Caritas“ erreicht werden sollen. An den sechs Standorten in der Diözese Münster
könne an vorhandene Erfahrungen und Projekte angeknüpft werden. Langfristig wolle die Caritas ein flächendeckendes Angebot
Früher Hilfen schaffen.
„Das gesellschaftliche und politische Fenster für eine Verstetigung der Angebote Früher Hilfen ist zumindest einen Spalt weit
offen“, erklärte Georg Kaesehagen-Schwehn, Projektleiter vom Deutscher Caritasverband in Freiburg. Mit den Frühen Hilfen gelte
es, eine Lücke bei den familienunterstützenden Angeboten zu schließen.
Heike Gumz sitzt gerne zwischen den Stühlen
pro anima schlägt Brücke zwischen Jugendhilfe und Psychiatrie/Höheres Risiko für Kinder psychisch kranker Eltern

Sie lernen früh zu verzichten und nicht enttäuscht zu sein, in der Pubertät können sie sich nicht mit ihren Eltern auseinander
setzen und sich nicht lösen. Keine guten Voraussetzungen für ein gelingendes Leben. "Kinder psychisch kranker Eltern haben
ein höheres Risiko, später selbst einmal zu erkranken," weiß Heike Gumz. Da will die Sozialpädagogin bei der Caritas Haltern
am See frühzeitig eingreifen und vorbeugen. Dafür sitzt sie "gerne zwischen den Stühlen", wie sie sagt. Sie will im Projekt
"pro anima" vermitteln zwischen Jugendhilfe und Erwachsenenpsychiatrie, zwischen Eltern und Kindern und alle ins Boot holen,
die das "Familiensystem" entlasten können. Damit die Kinder sich wieder trauen, eigene Wünsche zu äußern, ohne Sorge ihre
Mutter oder ihren Vater damit zu überlasten. "Manchmal sind es von außen betrachtet nur klitzekleine Veränderungen, die die
großen Veränderungen auslösen können", hat Gumz im ersten halben Jahr erfahren.
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Online-Sucht: Symptome wie bei Alkohol und Drogen
Suchtpräventionsstelle der Caritas Coesfeld nimmt neue "Spielsucht" in den Blick/Noch nicht als Krankheit anerkannt
Kontrollverlust, allmähliche Steigerung der Dosis, Vernachlässigung - alle klassischen Symptome des Alkoholismus oder der
Drogensucht findet Dr. Gerd Pohl hier wieder: "Das Surfen im Internet und das Spielen am Computer wird zum Lebensmittelpunkt,"
zählt er ein weiteres Merkmal auf. Selbst der Prozentsatz der Computerspieler, die süchtig danach werden, passt mit fünf bis
zehn Prozent. Anlass genug für Pohl und seine Kollegin Petra Nachbar in der Fachstelle Prävention der Caritas Coesfeld, die
neue "Droge" in den Blick zu nehmen. "Wir in der Prävention haben dabei den klaren Auftrag vorzubeugen", sagt Pohl. Die Kollegen
nebenan in der Beratungsstelle haben es da ein wenig schwerer. Noch ist Online-Sucht nicht als Krankheit anerkannt und übernehmen
die Krankenkassen keine Therapiekosten. Aber das sei anfangs bei Alkohol und Drogen auch nicht anders gewesen.
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Junge Wohnungslose rutschen durch
Gefühlte Zunahme soll mit harten Zahlen belegt werden/Caritas-Projekt Wohnperspektiven will Hilfe vernetzen

Es werden mehr, doch bislang ist es eher eine "gefühlte Zunahme", die die Mitarbeiter in den Caritas-Beratungsstellen für
Wohnungsnotfälle spüren. Junge Wohnungslose pendeln zwischen Jugendhilfe und Wohnungsnotfallhilfe, aber keiner erreicht sie
so richtig, um wirksam helfen zu können. Das will das Projekt Wohnperspektiven der Caritas in der Diözese Münster in den kommenden
drei Jahren ändern. "Wir wollen wissen, wieviele junge Erwachsene in die Obdachlosigkeit abzurutschen drohen oder schon auf
der Straße leben," erklärt Projektleiter Dr. Ulrich Thien, der das Referat Soziale Arbeit im Diözesancaritasverband Münster
leitet.
Plätze für unter Dreijährige verzehnfacht
Start ins neue Jahr mit über 51.000 Kindern/Katholische Tageseinrichtungen greifen höheren Betreuungsbedarf der Eltern auf
Seit 2001 sind die Betreuungsplätze für unter Dreijährige in den Katholischen Tageseinrichtungen in der Diözese Münster verzehnfacht
worden. Nicht nur dies ist für Marita Haude, Referatsleiterin Kinder- und Jugendhilfe im Diözesancaritasverband Münster, ein
Hinweis darauf, dass die Wünsche der Eltern nach mehr Betreuung aufgegriffen werden. Über 40 Prozent der insgesamt 744 Einrichtungen
öffnen bereits um 7 Uhr, eine halbe Stunde später sind alle offen. Einen neuen Rekord erreicht die Übermittagbetreuung, die
inzwischen über 20.000 Kinder nutzen. Das Ziel sieht Haude damit allerdings noch nicht erreicht. Vor allem der Ausbau der
Plätze für die Jüngsten gehe weiter. Erst einmal startet aber das neue Kindergartenjahr jetzt mit über 51.000 Kindern.
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"Im zehnten Jahr einfach nur schön"
Rechtliche Betreuung ist auf den zweiten Blick ein Ehrenamt mit Begeisterungsfaktor/Nur mit Rückendeckung durch Fachdienst

Dass Jemand dieses Ehrenamt freiwillig beginnt und sich seit nunmehr zehn Jahren engagiert, verwundert. Zumindest wenn Renate
Spielberg (64) von den Anfängen berichtet. Ein Blickkontakt mit der psychisch kranken Frau, deren rechtliche Betreuung sie
übernahm, war und ist nicht möglich. "Der Zugang gestaltete sich schwierig," umschreibt sie das Problem diplomatisch. Aber
im zehnten Jahr sieht das ganz anders aus: "Es ist einfach nur schön". Viel hat Renate Spielberg für sich gelernt, was sie
nicht mehr missen möchte. "Das hat mich bereichert," sagt sie und "ich habe einen ganz anderen Blick für Menschen bekommen".
Auch Gerhard Bollmann (65) hat offensichtlich Feuer gefangen. Jetzt im Ruhestand betreut er mal vier, mal fünf alte und kranke
Menschen gleichzeitig. Sie sind zwei von insgesamt 170 Ehrenamtlichen, die der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Bocholt
für seinen Betreuungsverein gewonnen hat.
Die Rechtliche Betreuung ist ein ganz besonderer sozialer Dienst. In keinem anderen nehmen die Ehrenamtlichen den hauptamtlichen
Kollegen soviel Arbeit ab. In den 22 Betreuungsvereinen der Caritas in der Diözese Münster führen sie mittlerweile 56 Prozent
der Rechtlichen Betreuungen. Allerdings immer mit Netz und doppeltem Boden. Darauf weist Eva-Maria Vennes hin, die zusammen
mit Sanna Zachey beim SkF Bocholt sich um immer neue Ehrenamtliche bemüht. "Querschnittsaufgabe" heißt das im Amtsdeutsch.
Kriseninterventionsteam der Caritas steht rund um die Uhr bereit
Projekt will Arbeitsfähigkeit pflegender Angehöriger sichern/Firmen als Partner gesucht/Zusammenarbeit mit Pflegewerkstatt
Bis morgens um 6 Uhr war die Welt für Monika Schmitz noch in Ordnung. Dann stürzt ihre Mutter und bricht sich ein Bein. Das
sorgfältig geplante Familiensystem, in dem sie ihre zwei schulpflichtigen Kinder versorgt, die Mutter pflegt und anschließend
an die Kasse des Supermarkts eilt, droht zusammenzubrechen. Dieses Fallbeispiel ist künftig ein Fall für "KIT-Pflege", die
Kriseninterventionsteams der Caritasverbände Ahaus- Vreden und Borken, die zum 1. Juli im Rahmen eines Bundesmodellprojekts
gestartet sind." "Wir wollen damit die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern erhalten und Ausfälle möglichst vermeiden", erklärt
Kerstin Menker bei der Caritas Borken. Interessant ist das Projekt damit auch für Unternehmen. Einige größere Firmen in der
Region sind bereits interessiert, weitere Projektpartner werden gesucht.
Mehr an Betreuungen ehrenamtlich aufgefangen
Anteil weiter gestiegen auf 56 Prozent/Hilfestellung für alte und kranke Menschen/Anspruchsvolle Aufgabe mit Mehrwert
Sie helfen direkt und ihre Arbeit rechnet sich besonders gut: Mit gerade mal 56 Vollzeitstellen begleiten die 22 Betreuungsvereine
der Caritas in der Diözese Münster 4953 kranke und alte Menschen, kümmern sich um deren Finanzen oder regeln das Notwendige
mit den Behörden, wenn es selbst nicht mehr geht. Der Kniff dabei: Ein Fünftel ihrer Arbeitszeit investieren die Hauptamtlichen
in die Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeiter. Damit sind sie immer erfolgreicher. Im vergangenen Jahr konnten sie den Anteil
der rechtlichen Betreuungen durch Ehrenamtliche noch einmal deutlich von 52 auf 56 Prozent und damit auf 2.774 Betreute steigern.
"Darin steckt eine Menge Engagement und Detailarbeit," erkennt Angela Tieben beim Diözesancaritasverband Münster an. Denn
eine Rechtliche Betreuung sei eine durchaus "anspruchsvolle Aufgabe". Dafür werden die Freiwilligen nicht nur gewonnen, sondern
können sich auch jederzeit bei ihren hauptamtlichen Kollegen Unterstützung in schwierigen Fragen suchen.
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