Projekt

Quartiersentwicklung

Neue Netzwerke entstehen

Familien haben sich verändert, nachbarschaftliche Hilfe ist verloren gegangen, neue Netzwerke müssen sich erst finden: Hier setzt die Sozialraumorientierung/Quartiersarbeit an. Sie will Strukturen schaffen, damit die Menschen gut und gerne in ihrem Quartier leben können.

Mütter mit ihren Babys auf einer Bank

Die Quartiersentwicklung arbeitet generationsübergreifend, integrativ und inklusiv. Dabei richtet sie ihr Augenmerk auf alle Menschen, die in einem Quartier wohnen. Ihre Wünsche und Bedarfe bilden die Grundlage für die Quartiersarbeit.

Gemeinsam werden Angebote entwickelt, Begegnungsmöglichkeiten geschaffen und Beratungsbüros eingerichtet. Dem Quartiersmanagement kommt dabei eine koordinierende Funktion zu.

Ein Quartier entspricht nicht automatisch den von den Kommunen bestimmten Stadtvierteln. Auch soziale Strukturen können die natürlichen Grenzen für einen Sozialraum bilden.

Die Vernetzung vor Ort ist für alle Projekte unabdingbar. Die Bewohner sollen sich aktiv an der Entwicklung ihres Wohn- und Lebensraums beteiligen können. Ein wesentlicher Bestandteil ist auch die Arbeit mit den Akteuren vor Ort. Unter anderem beteiligen sich Kommunen, Kirchen, Schulen, Dienstleister und Vereine am Aufbau der Versorgungsstrukturen. So soll ein stabiles Netzwerk entstehen, in dem die Menschen lange und gerne miteinander leben.

Das Projekt

 

Brüggenthies, Monika

Monika Brüggenthies berät und begleitet die Quartiers- und Sozialraumprojekte im Bistum Münster. Seit Anfang 2017 ist sie im Diözesancaritasverband Münster Ansprechpartnerin für alle Träger und Einrichtungen. Sie hilft den Kollegen vor Ort neue Projekte anzustoßen und umzusetzen. Auch den fachlichen Austausch unter den Quartiersentwicklern will sie ermöglichen. Das Projekt läuft über drei Jahre und endet im Dezember 2019.