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Stiftung

Caritas GemeinschaftsStiftung fördert Projekte

Menschen stehen zu jeder Zeit im Mittelpunkt des Handelns der Caritas. Was zählt, sind ihre Nöte, Sorgen, Wünsche und Hoffnungen. Die Caritas unterstützt sie in der Diözese Münster vor Ort unter anderem

  • mit mehr als 10.000 ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern in den Pfarrgemeinden sowie in Verbänden und Initiativen

  • in den Caritasverbänden und Fachverbänden wie Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und SKM - Katholischer Verein für soziale Dienste mit ihren vielfältigen Beratungsdiensten und Angeboten der Kinder-, Jugend-, Familien- und Altenhilfe

  • in Einrichtungen wie Kindergärten, Krankenhäusern, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Hospizen, ...

In diesen Arbeitsfeldern unterstützt die Caritas GemeinschaftsStiftung aus ihren Erträgen Projekte.

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Stiftungsprojekte

Stiftungsprojekt 2017: Heimat für Alle

Unsere Gesellschaft ist in religiösen, kulturellen und sprachlichen Gegebenheiten vielfältig. Für viele Menschen bedeutet dies eine besondere Herausforderung.

Mannigfaltige Kulturen haben verschiedenste unterschiedliche Weltanschauungen und Lebensführungen. Aufgrund der polarisierend diskutierten Flüchtlingspolitik ist eine gesellschaftliche Verunsicherung entstanden.

In einer Demokratie ist es ein wichtiger Bestandteil Fakten und Geschehnisse zu diskutieren und Lösungen gemeinsam zu erarbeiten. Hierzu gehört es auch, emotionale Thematiken in einer gewissen Form zu versachlichen und Lösungsmodelle zu überdenken.

Der Begriff "Heimat" impliziert eine tolerante Gesellschaft, welche offen ist für Verschiedenartigkeit und Internationalität. Heimat ist für alle Menschen da und beinhaltet insbesondere eine gemeinsame Auseinandersetzung mit der Sprache, der Kultur und dem Land des Aufenthaltsortes.

 

Stiftungsprojekt 2016: Flüchtlingshilfe

Zurzeit erleben wir einen großen Zugang von Flüchtlingen. In den Heimatländern dieser Menschen fehlt aufgrund von Krieg oder Bürgerkrieg, Gewalt und Zerstörung oftmals eine (Überlebens-) Perspektive.

Diese Menschen benötigen konkrete Unterstützung bei der Integration. Viele Menschen aus den unterschiedlichen Kulturen und ihren religiösen Orientierungen bringen andere Werte und Normen mit, als die in unserer Gesellschaft vorherrschenden. Ideen und konkrete Ansätze zum gegenseitigen Verständnis können hier sehr hilfreich sein.

Die Caritas rechnet damit, dass auch in den kommenden Jahren viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen werden.

Aufgrund des dringenden Handlungsbedarfes in der Flüchtlingshilfe möchten wir ebenfalls den Aufbau von nachhaltigen und stabilen Strukturen der Integration fördern.

 

Stiftungsprojekt 2015: Quartiere gestalten

In den dortigen Dörfern, Gemeinden und Kleinstädten leben 54 Prozent der Bevölkerung. Viele dieser Regionen schrumpfen weiterhin. Die Gründe liegen vor allem in der demografischen Entwicklung. Seit 1972 sterben jedes Jahr mehr Menschen als geboren werden. Das hat Auswirkungen auf die Gesellschaft, auf die sie sich einstellen muss. Die veränderten Bedarfe verlangen nach neuen Ideen und Antworten.

Das Jahresthema der Caritas 2015 lautet "Stadt-Land-Zukunft". Mit dem Aufruf "Hilf mit, den Wandel zu gestalten!" beschäftigt sich die Kampagne des Deutschen Caritasverbandes in diesem Jahr mit den Auswirkungen des demografischen Wandels auf dem Lande. Wie gelingt es mit den Veränderungen konstruktiv umzugehen? Welche Herausforderungen sind damit verbunden? Welche Chancen sollten genutzt werden? Dies alles sind Fragestellungen zum diesjährigen Jahresthema der Caritas.

Angelehnt daran möchte die Caritas GemeinschaftsStiftung für das Bistum Münster im Jahr 2015 die Entwicklung von insgesamt fünf Aktionen und/oder Projekten mit dem Förderschwerpunkt "Quartiere gestalten" unters

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Projektausschreibung 2015

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Stiftungsprojekte

Stiftungsprojekt 2014: Integration und Migration

Das Logo zum Thema Integration und Migration

Sieben Millionen Menschen nichtdeutscher Herkunft leben derzeit in der Bundesrepublik Deutschland. Viele davon werden auf Dauer bleiben. Der Prozess hin zu immer mehr kultureller Vielfalt ist daher unumgänglich oder ist bereits gesellschaftliche Realität. Die Caritas sieht diesen Prozess mit seinen Potenzialen und Chancen als etwas Wertvolles. Im Vordergrund stehen der oder die Einzelne mit ihrer persönlichen Geschichte und gesellschaftlichem Potenzial.

In der derzeitigen Situation erleben wir zusätzlich einen großen Strom von Flüchtlingen, denen in ihren Heimatländern aufgrund von Krieg oder Bürgerkrieg, Gewalt und Zerstörung Wohnungen, Arbeit, gesellschaftliche Teilhabe und Lebensperspektiven fehlen.

Mit Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes 2005 wurde erstmals anerkannt, dass Zuwanderung auch in Deutschland politisch und gesellschaftlich gewollt und gewünscht ist. Die Orientierung an anderen Sprachen und Kulturen, anderen Lebenswelten, Regeln und Rollenkonzepten, schulischen und beruflichen Herausforderungen bzw. Anpassungsleistungen, für viele auch verbunden mit Unsicherheiten der aufenthaltsrechtlichen Situation, charakterisieren nur einige Aspekte gesellschaftlicher und individueller, neuer und unbekannter Herausforderungen. Das Jahresthema der Caritas lautet „Weit weg ist näher, als du denkst“. Angelehnt daran förderte die Caritas GemeinschaftsStiftung für das Bistum Münster im Jahr 2014 die Entwicklung von insgesamt fünf Projekten mit dem Themenschwerpunkt Integration und Migration.

 

Stiftungsprojekt 2013: Familie im Zentrum

 

Das Logo des Mottos Familien im ZentrumDas Jahresthema der Caritas lautet 2013 "Familie schaffen wir nur gemeinsam". Die Caritas GemeinschaftsStiftung wird in diesem Jahr die Entwicklung von Aktionen und Projekten unter dem Motto "Familie im Zentrum - Famileinzentren" fördern.

Der Begriff "Familienzentrum" bezieht sich in dieser Definition auf Kindertagesstätten, die Knotenpunkte in einem Netzwerk bilden, das Kinder individuell fördert sowie Familien umfassend berät und unterstützt.

Die Umsetzung des Konzeptes "Familienzentren" stellt in NRW und damit auch in unserer Diözese einen wichtigen Bauchstein bei der Weiterentwicklung der Katholischen Tageseinrichtungen für Kinder dar. Die 291 Familienzentren im Bistum Münster haben eine gute Chance, sich tatsächlich zu einem "Knoten" im sozialen Raum zu entwickeln und der Ansprech- und Anlaufpunkt sowohl für die Kinder und ihre Familien als auch Verknüpfungspunkt für vielfältige Hilfeangeboten zu sein.

Stiftungsprojekt 2012: Frühe Hilfen - damit Familienleben gelingt

Logo Frühe Hilfen

Ein Kind wird geboren - und plötzlich verändert sich das Leben der Eltern. Die neue Aufgabe und Verantwortung kann Freude machen. Oftmals ist die erste Zeit jedoch auch geprägt von Sorgen und Nöten. Was ist das Beste für mein Kind? Mache ich auch alles richtig? Wie soll ich mit dem Kind den Alltag gestalten, wie einkaufen, arbeiten, mich mit Freunden treffen? Gerade wenn die junge Familie wohnortbedingt nicht durch Eltern, Großeltern oder andere Verwandte unterstützt werden kann, ist sie oft auf sich allein gestellt. Tätigkeiten, die früher "mal eben" selbstverständlich waren, müssen jetzt geplant und organisiert werden. Aus Verantwortung kann schnell Überforderung werden, wenn niemand da ist, der zuhört und hilft.

Mit dem Angebot der Frühen Hilfen in der Caritas soll ein Netzwerk für junge Familien geschaffen werden. Hier wird es Partner geben, die die Fragen und Situationen von jungen Familien kennen. Sowohl hauptamtliche Mitarbeiter/innen von Beratungsdiensten der Caritas als auch Ehrenamtliche setzen sich gemeinsam dafür ein, der Familie und dem Kind einen guten Start zu ermöglichen.

Zurzeit werden an sechs Standorten im Bistum Münster verschiedene Angebote für junge Familien erprobt. Ehrenamtliche bieten sich als Familienpaten an, besuchen die Familien ein bis zweimal in der Woche, sind einfach da für Gespräche, für eine Begleitung bei Amtsbesuchen oder für einen Spaziergang mit dem Kind. Oder es gibt eine Mitarbeiterin auf einer Entbindungsstation, die die jungen Eltern besucht und bei Fragen unterstützt. Mitarbeiter/innen von Beratungsdiensten geben Antworten auf Ernährungsfragen oder bei Unsicherheiten in der Kindesentwicklung.

Diese Hilfen für Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr entlasten die Eltern in der für die Kinder wichtigen Anfangsphase. Die dadurch mögliche Entspannung der Eltern wirkt sich positiv auf die Eltern-Kind-Beziehung und damit auf die Kindesentwicklung aus. Kindern durch diese Hilfe und Unterstützung einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, ist das Ziel der Caritas.

Im Bistum Münster sollen künftig flächendeckend Ansprechpartner für junge Familien zur Verfügung stehen. Da es noch keine gesetzliche Finanzierung solcher Hilfen gibt, ist die Caritas auf Ihre Förderung angewiesen. Bitte unterstützen Sie uns, damit auch bei Ihnen vor Ort Familienleben gelingen kann.

 

Stiftungsprojekt 2011: Inklusion konkret

In der Abschlussveranstaltung zur Jahreskampagne "Kein Mensch ist perfekt - Menschen wie Du und ich" im November 2011 wurde der Teilhabepreis 2011 der Caritas GemeinschaftsStiftung verliehen. Aufgrund der vielen guten Bewerbungen hat die Darlehnskasse Münster die drei Preise der Stiftung um weitere drei Preise ergänzt. So konnten von 17 Bewerbungen insgesamt sechs mit je 2.000 Euro prämiert werden. Die Preisträger sind:

  • Kooperationsprojekt Offene Kinder- und Jugendarbeit in Reken für alle! Inklusive Angebote für Kinder und Jugendliche in vernetzter Trägerschaft vom Benediktushof Maria Veen, Reken
  • Projekt KIRCHE im STIFT TILBECK - Gemeinderat Tilbeck und Arbeitskreis "Seelsorge" vom Stift Tilbeck, Havixbeck
  • Gemeinschaftsprojekt Energiespartipps in einfacher Sprache der Energiespargruppen der Caritas-Wohnheime Olfen und Lüdinghausen vom Caritasverband für den Kreis Coesfeld e.V.
  • Projekt Inklusion beginnt im Kopf / Kein Mensch ist perfekt -Schaffung eines lokalen Teilhabekreises von der cbt Marl, Haus Klilian, Schermbeck
  • Integrationsprojekt Aufbau einer Secondhand-Boutique für junge Mode vom Sozialwerk St. Georg e. V., Kontrapunkt Hamm-Heesen
  • Projekt Ska-Treff - sozial - kreativ - ambulant vom Haus vom Guten Hirten, Münster