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Stand: 14.11.2017

Pressemitteilung

Neue Wege

Kulturwandel bei den CKD

Mitglieder der Projektgruppe gucken aus mehreren Fenstern eines Konferenzraumes und zeigen mit dem Finger nach vorne.

Sie wollen damit eine nachhaltige Entwicklung der ehrenamtlichen Caritas gewährleisten. Dabei geht es in drei Teil-Projekten um die Entwicklung neuer Kommunikationsformen nach außen, der Etablierung einer Anerkennungs- und Verabschiedungskultur in den Caritas-Gruppen sowie der Implementierung neuer Strukturen der ehrenamtlichen Caritasarbeit in den Pfarreien. Gemäß dem anvisierten Kulturwandel im Bistum Münster zu einer Kirche, die Beziehungen stiftet, sollen "die Strukturen vor allem Beziehungen zwischen den Menschen ermöglichen", erklärt Lena Dirksmeier, Geschäftsführerin der CKD

In der Stadt Hamm wird zurzeit im Rahmen eines Modellprojektes das "Caritasnetzwerk" gebildet, indem sämtliche karitativ tätigen Gruppen an einen Tisch gebracht werden mit dem Ziel der bestmöglichen Koordination und Vernetzung. Das "Caritasnetzwerk" wird geleitet von einem Tandem. "Wichtig ist, dass es einen Hauptamtlichen im Tandem gibt, der seine professionelle Kompetenz in die Arbeit einbringt und für Caritas brennt’", betont Gerburg Schwering, Mitglied der Projektgruppe und des Diözesanvorstands. Bei der Entwicklung eines solchen integrierten Caritas-Netzwerks will die CKD maßgeblich Ein ussnehmen. Die Projektgruppe möchte nun stärker das Modellprojekt in Hamm unterstützen und darüber hinaus in anderen Pfarreien und Regionen bekannt machen.

Zur Erneuerung einer Anerkennungs- und Verabschiedungskultur entwickelt die zuständige Arbeitsgruppe einen Leitfaden, wie die Caritas-Verantwortlichen vor Ort gegenüber den Ehrenamtlichen Wertschätzung ausdrücken und gegebenenfalls eine Verabschiedung aus dem aktiven Dienst gestalten können. "Bewusst irritieren", etwa durch das Aufstellen ungewöhnlichen Mobiliars während eines Wochenmarkts, oder dem Angebot eines "Coffee to stay" will die dritte Projektgruppe. Erste Aktionen werden im Juni an zwei Orten im Bistum erprobt.

"Wir sind zusammen mit dem Arbeitskreis Gemeindecaritas auf einem guten Weg", erklärte die Diözesanvorsitzende Ulrike Fascher. Die drei Arbeitsgruppen werden erste Erfahrungen mit der Einführung neuer Methoden beim Diözesanrat im Herbst vorstellen. Dazu soll ein Studientag veranstaltet werden.

040-2017 (cki) 30. Mai 2018

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