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NRW muss sozial bleiben. Das fordert die Caritas in Nordrhein-Westfalen trotz krisenbedingt leerer Kassen von der künftigen Landesregierung. Zur Landtagswahl am 9. Mai stellt sie 40 Fragen an die Landtagskandidaten:

Die Zeitschrift Sozialcourage für Mitglieder erscheint viermal jährlich mit dem Diözesanteil Münster .

Informationen zum Sozialrecht und Besprechungen aktueller Urteile bietet die vom Caritasverband für die Diözese Münster herausgegebene Zeitschrift Sozialrecht aktuell .

Wird es demnächst Lehrpläne in den Kindergärten geben und umgekehrt Spielkreise in Grundschulen? Eine einheitliche Linie in beiden Bildungswelten strebt das Land mit seinen "Empfehlungen zur Bildungsförderung" an. Der Entwurf wirft allerdings aus Sicht des DiCV Münster viele Fragen auf. Diskutieren Sie mit in unserem Weblog . Lesen Sie hier den Entwurf der Empfehlungen zur Bildungsförderung .
25. und 26. Februar 2010
Rechtsforum Sozialrecht Aktuell:
Veröffentlichung von Transparenzberichten - rechtliche Reaktionsmöglichkeiten
17. März 2010
Caritas am Ring
Ein soziales NRW fällt nicht vom Himmel - welchen Wahl haben wir?
13. April 2010
Aktionstag Pflege - Pflegepersonal im Brennpunkt
27. April 2010
Caritas am Ring
"Wieviel Gesundheit braucht der Mensch?"

Die Hilfe von Caritas international , dem Hilfswerk der deutschen Caritas, für die Erdbebenopfer in Haiti läuft auf Hochtouren. Sie können mithelfen mit einer Spende auf das Konto mit der Nummer 6000 bei der Darlehnskasse Münster (BLZ 400 602 65) unter dem Stichwort "Erdbeben Haiti" oder direkt über eine Online -Spende .
Jahreskampagne 2010: Experten fürs Leben
Manchmal benötigen sie unsere Hilfe und Pflege und mit zunehmendem Alter immer häufiger und mehr. Andererseits können sie uns mit Rat aus ihrer langen Lebenserfahrung helfen. Alte Menschen sind Experten fürs Leben. Die Caritas wirbt in ihrer aktuellen Jahreskampagne dafür sie zu achten. Erfahren Sie mehr unter www.experten-fuers-leben.de ..
Über 2,8 Millionen Euro erreicht
Mit über 3 Millionen Euro hat die Aktion Lichtblicke in 2009 einen neuen Spendenrekord verzeichnet. Auch die neue Aktion ist sehr gut angelaufen. Über 2,8 Millionen Euro sind schon wieder erreicht, eit über 1.000 Anträge sind bewilligt worden. Die Aktion Lichtblicke der NRW-Lokalradios mit Diakonie und Caritas fördert Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen, die in Not sind.
Ausflug ins Abenteuerland
Caritasverband Dinslaken-Wesel hilft Migranten durch Tanz über Sprachbarrieren
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Laute Musik dröhnt aus den Boxen auf dem Dachboden des Jugendheims am Marienplatz in Dinslaken-Lohberg. Sechs Jugendliche wärmen sich schon mal auf. Sie laufen sich warm, dehnen sich und gehen die Tanzschritte aus der letzten Stunde durch, noch bevor ihre Tanzlehrerin Uta Keup eintrifft. Im Rahmen des Projekts "Abenteuerland" des Diözesancaritasverbandes Münster bietet die Caritas Dinslaken-Wesel diese Tanzstunde jede Woche an. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sollen dadurch die Möglichkeit bekommen, selbst aktiv zu werden und an ihrer Umwelt teilzuhaben. Die oftmals benachteiligten Jugendlichen haben "durch das Tanzen die Chance, sich ohne Sprachbarrieren auszudrücken", sagt Jennifer Stern, Projektkoordinatorin der Caritas Dinslaken
600.000 Euro für Haiti gespendet
Caritas: Neben der Nothilfe beginnen jetzt die Planungen für den Wiederaufbau/4.000 Planen als Schutz vor Regenzeit
Spenden in Höhe von rund 600.000 Euro verzeichnet die Caritas im Bistum Münster für die Erdbebenopfer in Haiti. Diese Summe fließt in den großen Topf von Caritas international, damit die Hilfe vor Ort koordiniert geleistet werden kann. Neben der weiterhin notwendigen direkten Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln, Hygienartikeln und medizinischen Notpaketen beginnen jetzt die Planungen für die langfristige Hilfe. Der Wiederaufbauexperte von Caritas international wird in der kommenden Woche auf die Karibikinsel fliegen. Der Diözesancaritasverband Münster bittet weiterhin um Spenden auf das Konto 6.000 bei der Darlehnskasse Münster (BLZ 400 602 65) unter dem Stichwort "Erdbeben Haiti".
Haiti: Caritas nutzt Strukturen vor Ort
Versorgung der Bevölkerung noch nicht ausreichend gesichert/Regenzeit droht/450.000 Euro gespendet

Auch wenn sich die Versorgung der Bevölkerung in Haiti mittlerweile deutlich gebessert hat, ist sie noch nicht ausreichend. Die Caritas organisiert in dieser Woche einen neuen Hilfstransport, der vor allem Kochgeschirr und Planen für Unterkünfte in die Erdbebenregion bringen wird.
Die Caritas kann sich dabei auf lokale Strukturen in 200 Kirchengemeinden und die Caritas Haiti stützen. Lebensmittel können inzwischen weitgehend in der Region organisiert werden, was Zeit und Kosten spart. Besonders wichtig ist es jetzt aber auch, zunächst provisorische Unterkünfte zu schaffen, denn die Regenzeit beginnt bald.
450.000 Euro sind bislang gespendet worden. Der Caritasverband für die Diözese Münster bittet auch für den späteren Wiederaufbau um weitere Hilfe für die Menschen in Haiti mit einer Spende unter dem Kennwort: „Erdbeben Haiti“ auf das Konto 6000 bei der Darlehnskasse Münster, BLZ 400 602 65.
Ständig aktuelle Informationen, Erfahrungsberichte von Mitarbeitern und Fotos finden Sie bei Caritas international .
Krankenhäuser testen neues Abrechnungssystem für Pflegeaufwand
Hochaufwändige Pflege passt nicht in Fallpauschalen/Caritas schult Pflegemitarbeiter/Flächendeckende Einführung ab 2012
Mit Beginn des Jahres testen die ersten Krankenhäuser ein neues Abrechnungssystem für hochaufwändige Pflege einzelner Patienten. Die Caritas in der Diözese Münster verspricht sich von den sogenannten "OPS 2010 Pflegekomplexmaßnahmen-Score - PPR A4" eine Stärkung der Pflege. Unabhängig von der Diagnose sollen die Kliniken bei Patienten, bei denen der Aufwand weit über den in den Fallpauschalen vorgesehenen Zeiten hinausreicht, zusätzliche Leistungen abrechnen können. Der Pflegekomplexmaßnahmen-Score wird jetzt in den Krankenhäusern eingeführt, um ihn ab 2012 in das Abrechnungssystem zu übernehmen. Auf großes Interesse stieß eine gemeinsam mit der Caritas im Erzbistum Paderborn angebotene Fachtagung in Schwerte. 140 Teilnehmer informierten sich über die Pflegekomplexmaßnahmen und wurden in ihrer Anwendung geschult.
Prüfkatalog "mit der heißen Nadel gestrickt"
Caritas nach 60 Prüfungen: Pflegenoten nur halbe Wahrheit/Gleiche Küche je nach Prüfer sehr gut oder mangelhaft
Dass an der Findung der Pflegenoten noch gearbeitet werden muss, zeigt sich im Detail an einem Beispiel im Kreis Steinfurt:
Zwei direkt nebeneinanderliegende Altenheime, gleicher Träger, eine gemeinsame Leitung, gleiches Konzept. Das Essen kommt
aus einer gemeinsamen Küche und erhält von dem einen MDK-Prüfer ein sehr gut, von dem anderen ein mangelhaft. Auch bei weiteren
Prüfkriterien gibt es bei identischen Antworten diesen Notenspagat. Für die Caritas in der Diözese Münster zeigt sich nach
der Prüfung von 60 der fast 190 katholischen Altenheime, dass "der Prüfkatalog mit heißer Nadel gestrickt ist und nur einen
Teil der Qualität erfasst", erklärt Altenhilfe-Referent Hermann Depenbrock. Gegen unangemeldete Besuche und Benotungen an
sich ist aus Sicht der Caritas nichts einzuwenden, aber im Detail muss noch "kräftig nachgebessert werden", fordert Hedwig
Overhoff, zuständig für die 90 Sozialstationen des Verbandes in der Diözese.
Zuhören und Wünsche erspüren
Zeit ist das Kapital der Christlichen Krankenhaushilfe/Arbeit "auch sehr bereichernd"/Neue Fortbildung startet im Februar
"Zuhören und die Wünsche der Patienten erspüren". Das ist für Eva-Martina Holtmann, Teamsprecherin der Christlichen Krankenhaushilfe im St. Franziskus-Hospital in Münster, besonders wichtig. Dafür bringen die Ehrenamtlichen das mit, was den Mitarbeitern in der Pflege angesichts immer weniger Stellen und steigender Patientenzahlen zunehmend fehlt: "Zeit ist unser Kapital", sagt Holtmanns Kollegin Dorothee Fischer. Wieviel von ihrer Freizeit sie einsetzen, entscheiden sie selbst. Holtmann verhehlt nicht, dass die Begleitung am Krankenbett fordernd sein kann, aber sie ist "auch sehr bereichernd". Deshalb ist eine gute Vorbereitung wichtig.
Bildung in Schule und Kindergarten: "Da bewegen sich zwei Galaxien aufeinander zu"
Caritas: Entwurf des Landes NRW muss breit diskutiert werden/Lehrpläne in Tageseinrichtungen?/Weblog gestartet
Bildung ist Auftrag in Kindergarten und Schule, aber das Verständnis, wie Kinder gebildet werden sollen, ist deutlich unterschiedlich.
Das Land Nordrhein-Westfalen will eine gemeinsame Bildungsförderung in beiden Welten. Den Entwurf der "Empfehlungen" dazu
versieht die Caritas in der Diözese Münster jedoch mit großen Fragezeichen: "Da bewegen sich zwei Galaxien aufeinander zu",
sagt Marita Haude, Referatsleiterin Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Eine breite Diskussion fordert deshalb Diözesancaritasdirektor
Heinz-Josef Kessmann. Damit sie flächendeckend möglich ist und sich Fachleute und Bürger daran beteiligen können, hat der
Diözesancaritasverband Münster ein Web-Blog gestartet unter der Internetadresse blog.caritas-muenster.de.
Chancen nutzen und Persönlichkeit fördern
Projekt der CaritasGemeinschaftsStiftung: Trommelkurs für Grundschüler fördert motorische Fähigkeiten und Vieles mehr...

Wenn sich zehn Kinder in der Offenen Ganztagsgrundschule der Augustinus-Grundschule in Dülmen montags treffen, dann wird es
laut. Mit Begeisterung schlagen sie auf ihre selbstgebauten Trommeln. Das fördere die motorischen Fähigkeiten der Kinder,
so Monika Schulz-Wehrmeyer, Geschäftsführerin des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) Dülmen. Das Spielen und Lernen
in der Gruppe stärke außerdem das Selbstwertgefühl der einzelnen Kinder und das Gemeinschaftsgefühl der Schüler untereinander.
Vollständige Presseinformation
Immer mehr junge Kinder in Heimen und Pflegefamilien
Caritas besorgt über steigende Zahlen von In-Obhutnahmen kleiner Kinder/Kessmann: Zahl „hochbelasteter Familien“ wächst/Frühe Hilfen notwendig
Die Caritas in NRW fordert mehr präventive Unterstützung und frühe Hilfen für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern. „Nur durch frühe und leicht annehmbare Hilfen für Eltern lassen sich Risikofaktoren für negative Entwicklungen bis hin zur Kindeswohlgefährdung verringern“, sagte der münstersche Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann am Donnerstag auf einer Fachtagung in Schwerte. Die Caritas sei besorgt über die Zahl kleiner Kinder unter sechs Jahren, die von den Jugendämtern in Obhut genommen und in den Einrichtungen der Erziehungshilfe betreut werden.








