Dieses und weitere Videos finden Sie auf auf YouTube im Kanal CaritasMS.
Caritas in NRW , die Zeitschrift der fünf Diözesancaritasverbände in Nordrhein-Westfalen erscheint viermal jährlich.
Thema der aktuellen Ausgabe 2/2012: Partizipation


Die Zeitschrift Sozialcourage für Mitglieder erscheint viermal jährlich mit dem Diözesanteil Münster.
Die Deutsche Bischofskonferenz hat einen Entschädigungsfonds für Opfer sexuellen Missbrauchs in katholischen Einrichtungen eingerichtet. Ab sofort können Anträge gestellt werden. Informationen und das Antragsformular finden Sie unter Heime für Kinder und Jugendliche .
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Die Arbeit der Caritas hat auch und nicht zuletzt eine spirituelle Dimension. Die möchten wir aufzeigen mit einem neuen Angebot. An dieser Stelle veröffentlichen wir jeden Monat einen Geistlichen Impuls unter dem Titel "Moment mal...", die von Mitarbeitern der Caritas geschrieben werden. Den aktuellen Impuls finden Sie hier, die früheren werden wir auf einer Archivseite weiterhin bereit halten.
Frühere Impulse seit Februar 2012 finden Sie auf unserer Seite Caritas ist Kirche
22. Juni 2012
Delegiertenversammlung des Caritasverbandes für die Diözese Münster
13.30 bis 17.30 Uhr Uhr im Diözesancaritasverband
3. Oktober 2012
3. Fachtag des Ethik-Forums: "Helfen ohne Grenzen? - Ethische Impulse für helfende Berufe
10 bis 18 Uhr im Diözesancaritasverband

Arme Menschen leben kürzer, ihr Krankheitrisiko ist größer. "Armut macht krank" lautet das Jahresthema der Caritas in 2012. Umgekehrt gilt in vielen Fällen auch: Krankheit macht arm. Deswegen fordert die Caritas im Untertitel: "Jeder verdient Gesundheit".
Die Kampagnen-Webseite mit vielen weiteren Informationen
Kampagnen-Video auf YouTube: Was verbindet Caritas-Anliegen mit Viren und Bakterien?
Die Sahel-Zone bleibt, unbemerkt abseits aktueller Katastrophen, ein Hungergebiet. Dürren und vor wenigen Jahren umgekehrt
Überschwemmungen plagen diese Region. Aktuell sorgen Ernteausfälle wegen ausgebliebenem Regen für Not. Allein in Niger hungern
5,4 Millionen Menschen. Caritas international ist vor Ort. Für diese Hilfe wird um Spenden gebeten auf das Konto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
(BLZ 660 205 00), Stichwort: Niger oder direkt durch eine Online-Spende . Weitere Informationen bei Caritas international .
Lichtblicke gut gestartet
Die Aktion Lichtblicke ist besser denn je in die neue Saison gestartet. Anfang Januar konnte die Drei-Millionen-Grenze schon überschritten werden - ein neuer Rekord. Wie können Sie helfen? Spendenhotline 0180 - 50 80 580 anrufen, direkt überweisen auf das Spendenkonto 70 70 bei der Sozialbank Köln (BLZ 370 20 500) oder im Internet online spenden unter www.lichtblicke.de . Die Aktion Lichtblicke der NRW-Lokalradios mit Diakonie und Caritas fördert Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen, die in Not sind.
Patin auf Zeit hilft aus der Krise
Zwillinge wirbeln Familie durcheinander/ Projekt Patenzeit ein Baustein in Netzwerken Früher Hilfen/Perspektive nach 2013
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Wenn es am Donnerstagnachmittag bei Familie Sümer in der "Kolonie" in Ahlen klingelt, gibt es für Ella und Görkem kein Halten
mehr. Aus der hintersten Ecke des Hauses kommen sie angeflitzt und stürzen sich auf Margret Ertel. Sie kommt kaum dazu, ihre
Schuhe auszuziehen, wie es in einer türkischen Familie üblich ist. Sofort wollen die zweijährigen Zwillingsgeschwister mit
ihr spielen oder auf Entdeckungsspaziergänge gehen. "Seit einem Jahr bin ich die Oma hier", freut sich Ertel. Eigentlich ist
sie eine der Familienpatinnen im Projekt Patenzeit des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) im Kreis Warendorf. Für Ella
und Görkems Mutter Yasemin ist sie ein Rettungsanker in der Krise nach der Geburt der beiden quirligen Kinder. Und für SkF-Mitarbeiterin
Wiebke Riemer, die das Projekt seit eineinhalb Jahren im Rahmen des bundesweiten Projekts "Frühe Hilfen in der Caritas" aufbaut
und koordiniert, eines von inzwischen vielen gelungenen Beispielen für die Patenidee.
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Caritas und Diakonie starten Sommersammlung
Ab Samstag bitten tausende von Ehrenamtlichen um kleine Spenden an der Haustür/Motto: Von Mensch zu Mensch
Münster."Von Mensch zu Mensch" heißt das Motto der Sommersammlung von Caritas und Diakonie. Vom 19. Mai bis 9. Juni werden
tausende von ehrenamtlichen Sammlerinnen und Sammler in Nordrhein-Westfalen in den Gemeinden unterwegs sein, um Spenden zu
sammeln für Menschen, die Hilfe brauchen. Das Geld wird für Hilfen vor Ort eingesetzt. Diakonievorstand Günther Barenhoff
und Caritasdirektor Heinz-Josef Kessmann aus Münster rufen gemeinsam dazu auf, Verantwortung für Mitmenschen und Gesellschaft
zu übernehmen: "Caritas und Diakonie setzen sich für Menschen ein, die in sichtbarer oder verdeckter Not leben."
Seit 65 Jahren sind die Sammlungen eine partnerschaftlich-ökumenische Initiative der beiden kirchlichen Hilfswerke Diakonie
und Caritas. Zunächst ins Leben gerufen, um den Nöten der Nachkriegszeit entgegenzutreten, geht es heute darum, Menschen zu
helfen, die ausgegrenzt werden und nicht mehr mithalten können. Die Ehrenamtlichen bitten nicht nur um Spenden, sie sind in
ihrer Gemeinde auch als Ansprechpartner und Botschafter des christlichen Glaubens unterwegs.
Flüchtlingskinder aus NRW reisen lassen
Caritas bittet Ausländerbehörden um Ausnahmegenehmigungen für Ferienfreizeit in anderen Bundesländern und im Ausland
Um Ausnahmegenehmigungen für Flüchtlingskinder bittet die Caritas die Ausländerbehörden in Nordrhein-Westfalen, damit sie auch an Ferienfreizeiten in anderen Bundesländern oder im Ausland teilnehmen können. Zwar ist die "Residenzpflicht" seit Ende 2010 aufgehoben und dürfen Flüchtlinge in NRW Stadt- und Kreisgrenzen überschreiten, aber weiterhin ist ihr Radius auf das Bundesland beschränkt. Viele Jugendverbände, Vereine und Initiativen setzten sich dafür ein, dass junge Flüchtlinge in Ferienfreizeiten mitfahren können. "Für sie sollten die Behörden ihre Möglichkeit einer befristeten Aufenthaltserlaubnis nutzen, damit die Wiedereinreise nach der Freizeit möglich wird," erklärt Barbara Klein-Reid, Referentin im Diözesancaritasverband Münster.
Auch nach 50 Jahren bleibt Konzil Richtschnur für die Caritas
Theologischer Abend im Jubiläumsjahr:Hilfe zur Selbsthilfe und hoher Anspruch an das Geben/Eine Kirche der Armen

Was Papst Johannes XXIII. mit einer spontanen Idee anstieß, bleibt nach 50 Jahren Basis und Richtschnur der Caritas. Unverändert
moderne Begriffe wie die Hilfe zur Selbsthilfe prägte das II. Vatikanische Konzil, das nach vier Sitzungsperioden 1962 endete.
Auf einem '"Theologischen Abend" am Mittwoch in Münster ließ der Vorsitzende des Diözesancaritasverbandes Münster, Domvikar
Dr. Klaus Winterkamp, die nicht immer einfachen Entscheidungsprozesse der über 2.000 in Rom über Monate tagenden Bischöfe
und Kardinäle lebendig werden und erläuterte die Bedeutung für die Caritas. In verschiedenen Dokumenten oder auch in der Eröffnungsrede
Papst Paul VI. zur zweiten Sitzungsperiode, werde die Rolle der "Caritas als Erkennungszeichen der Kirche" betont. "Theologische
Begründung und Sprengstoff für die verbandliche Caritas" zugleich sah Winterkamp in den Formulierungen.
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Krankenhäuser sehen 700 Stellen gefährdet
Trotz guter Finanzlage der Krankenkassen tragen Kliniken noch den "Sanierungsbeitrag"/Tarifsteigerung ausgleichen
Seit Jahren hinken die Pflegesätze den Kostensteigerungen in den Krankenhäusern hinterher. Durchschnittlich eine halbe Million
Euro wird jedem der 56 katholischen Krankenhäuser im Bistum Münster fehlen, wenn die jetzt anstehende Tarifsteigerung wieder
nicht ausgeglichen wird. Rein rechnerisch müssten dann 700 Stellen abgebaut werden, warnt die Caritas in Münster. Trotz inzwischen
wieder guter Finanzlage der Krankenkassen "müssen die Kliniken weiterhin den "Sanierungsbeitrag" für sie leisten", kritisiert
Klaus Schoch, Abteilungsleiter Gesundheitshilfe im Diözesancaritasverband. Dieser Abschlag auf die Leistungen der Krankenversicherungen
wurde vor Jahren eingeführt, als diese Defizite auswiesen. Die Caritas in der Diözese Münster fordert deshalb einen sofortigen
Ausgleich der Tarifsteigerungen in voller Höhe.
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Kur soll nicht am Geld scheitern
Generalvikar Kleyboldt und Caritas rufen rund um den Muttertag zu Spenden für das Müttergenesungswerk auf
Nach wie vor tragen Mütter die Hauptlast der Familienarbeit und können bei Überforderung daran krank werden. Damit eine Kur,
die ihre Gesundheit wiederherstellten, nicht am Geld scheitern muss, rufen der münstersche Generalvikar Norbert Kleyboldt
und die Caritas in der Diözese Münster zu Spenden für die Katholische Arbeitsgemeinschaft Müttergenesungswerk auf. Traditionell
wird um den Muttertag herum dafür gesammelt. Im vergangenen Jahr kamen über 36.000 Euro zusammen, mit denen die örtlichen
Kurberaterinnen der Caritas bedürftigen Frauen eine Kur ermöglichen und Nachsorge anbieten konnten. "Ziel ist nicht nur die
kurzfristige Gesundung, sondern die krankmachenden Bedingungen sollen aufgedeckt und langfristig nach Lösungen gesucht werden",
erklärt Caritas-Mitarbeiterin Maria Schumacher. Wobei dies nicht nur für Mütter gilt. Angeboten werden seit einigen Jahren
auch spezielle Vater-Kind-Kuren.
Tageseinrichtungen wird Qualität bescheinigt
Caritasdirektor übergibt Zertifikate/Handbuch in Projekt erarbeitet/13 Kitas aus Kreisen Warendorf und Steinfurt beteiligt
Kreis Warendorf/Kreis Steinfurt (cpm). Die Kinder und ihre Eltern werden davon auf Dauer profitieren. Aber erst einmal werden
die 13 Tageseinrichtungen für Kinder aus den Kreisen Warendorf und Steinfurt für die zwei Jahre belohnt, in denen sie für
sich Qualitätshandbücher erarbeitet haben. Am 10. Mai erhalten sie die fertigen Exemplare und die Zertifikate dazu von Diözesancaritasdirektor
Heinz-Josef Kessmann im Rahmen einer Feierstunde in der Landvolkshochschule in Freckenhorst überreicht. Damit findet das im
März 2010 gestartete Qualitätsmanagementprojekt seinen Abschluss. Kritisch haben die Tageseinrichtungen ihre betriebsinternen
Abläufe überprüft und nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht.
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Auch bei Personalmangel in Kliniken folgt Therapie der Diagnose
Caritas in Diözese Münster geht Problem mit Altersstrukturanalyse an/Langfristige Bindung von Mitarbeitern wichtiger Baustein
Für den sich schon abzeichnenden Fachkräftemangel in den Kliniken gilt die gleiche Vorgehensweise wie bei einer Krankheit:
Erst die Diagnose und dann die Therapie. Dafür stellt die Caritas in der Diözese Münster den 56 katholischen Kliniken die
Altersstrukturanalyse zur Verfügung. Das in einem Projekt erarbeitete EDV-Programm erläuterte Marcus Proff, Referatsleiter
Krankenhäuser im Diözesancaritasverband den Personalverantwortlichen der Kliniken auf der Personalentwicklungs- und Arbeitsrechtstagung
der katholischen Krankenhäuser in den Diözesen Köln und Münster im Stadthotel in Münster.
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Neue Geschäftsführerin für Caritas-Stiftung
Christiane Kröger übernimmt Aufgabe von Sabine Kott
Wachstum bei Stiftungsfonds/Wechsel in die Fortbildung

Christiane Kröger ist neue Geschäftsführerin der Caritas GemeinschaftsStiftung im Bistum Münster. Die 46jährige Diplom-Sozialpädagogin aus Münster hat zuletzt freiberuflich in verschiedenen Projekten des Caritasverbandes Tecklenburger Land in Ibbenbüren gearbeitet. Sie löst Sabine Kott ab, die die Leitung der Stabsstelle Fortbildung im Diözesancaritasverband Münster übernommen hat. Die Caritas GemeinschaftsStiftung fördert die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit im Bistum. Neben eigenem Kapital verwaltet sie selbständige Stiftungsfonds auf Ortsebene. Deren Zahl ist in den vergangenen Jahren auf mittlerweile elf gewachsen.
Gegen Gewalt hilft Kombination aus Suchen und Helfen am wirksamsten
Vorsorge und Meldepflichten decken nur wenig Fälle auf/Caritas diskutiert Grenzen der Vorbeugung in Kinder- und Jugendhilfe

Eine Vorhersage, in welcher Familie oder wann es zu Gewalt gegen Kinder oder Vernachlässigung kommen wird, ist nicht möglich.
Auch gelingt es durch die nach spektakulären Einzelfällen eingeführte Pflicht zur Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen und
eine "qualilfizierte Meldepflicht" kaum, neue Fälle zu entdecken. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Heinz Kindler vom Deutschen
Jugendinstitut in München. Auf der Diskussionsveranstaltung "Caritas am Ring" am Donnerstagabend im Diözesancaritasverband
Münster erklärte er, dass sich das Screening von Familien in Geburtskliniken in Kombination mit dem Angebot Früher Hilfen
als beste Methode der Vorbeugung herausgestellt habe:
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