Dieses und weitere Videos finden Sie auf auf YouTube im Kanal CaritasMS.
Caritas in NRW , die Zeitschrift der fünf Diözesancaritasverbände in Nordrhein-Westfalen erscheint viermal jährlich.
Thema der aktuellen Ausgabe 2/2013: Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!


Die Zeitschrift Sozialcourage für Mitglieder erscheint viermal jährlich mit dem Diözesanteil Münster.
Die Deutsche Bischofskonferenz hat einen Entschädigungsfonds für Opfer sexuellen Missbrauchs in katholischen Einrichtungen eingerichtet. Ab sofort können Anträge gestellt werden. Informationen und das Antragsformular finden Sie unter Heime für Kinder und Jugendliche .

Frühere Impulse finden Sie auf unserer Seite Caritas ist Kirche
Die Arbeit der Caritas hat auch und nicht zuletzt eine spirituelle Dimension. An dieser Stelle veröffentlichen wir jeden Monat einen Geistlichen Impuls unter dem Titel "Moment mal...", der von Mitarbeitern der Caritas geschrieben wird.
Caritas international hat angesichts der wachsenden Zahl an Menschen die Hilfen für syrische Flüchtlinge weiter aufgestockt.
Das Hilfswerk der deutschen Caritas stellt vor allem Lebensmittel, Decken, Matratzen und Hygieneartikel über die Partner vor
Ort zur Verfügung. Auch die medizinische Hilfe wird ausgebaut.
Nach der Ausweitung der Kämpfe in Syrien kamen im Juli an einzelnen Tagen bis zu 15.000 Flüchtlinge im Libanon an Auch übe
die jordanische Grenze kommen täglich mehrere tausend Menschen. Für diese Hilfe wird um Spenden gebeten auf das Konto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
(BLZ 660 205 00), Stichwort: Nothilfe Syrien oder direkt durch eine Online-Spende . Weitere Informationen bei Caritas international .

Familien sind die Basis unserer Gesellschaft. Von vielen Seiten stehen sie heute unter Druck. Was Familie belastet, was sie aber auch an Stärken haben und wie sie unterstützt werden müssen, spricht die Caritas in 2013 an.
29. Mai 2013
"Menschen gewinnen - Ressourcen wecken"
9.30 bis 16 Uhr, Caritasverband für die Diözese Münster e. V.
Anmeldung
Dokumentation von Fachtagungen
Gut gestartet ist die Aktion Lichtblicke in die neue Spendensaison. Eine halbe Million Euro ist bereits gespendet worden. Im letzten Jahr konnte in rund 3.000 Notfällen geholfen werden. Wie können Sie helfen? Spendenhotline 0180 - 50 80 580 anrufen, direkt überweisen auf das Spendenkonto 70 70 bei der Sozialbank Köln (BLZ 370 20 500) oder im Internet online spenden unter www.lichtblicke.de . Die Aktion Lichtblicke der NRW-Lokalradios mit Diakonie und Caritas fördert Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen, die in Not sind.
„Mutmacher“ bitten um Hilfe
Sommersammlung von Caritas und Diakonie startet am Samstag/Rund 20.000 Ehrenamtliche machen sich auf den Weg von Tür zu Tür

Rund 20.000 „Mutmacher“ werden zwischen dem 18. Mai bis 8. Juni im Gebiet der westfälischen Diakonie und der Caritas in der
Diözese Münster von Tür zu Tür gehen.
Im Rahmen der Sommersammlung bitten die Ehrenamtlichen unter dem Motto „Mut machen“ um Spenden.
Das Geld verbleibt überwiegend in den Gemeinden und wird dort
direkt für bedürftige Menschen eingesetzt. Ein weiterer Teil ießt in Projekte der beiden kirchlichen Wohlfahrtsverbände.
Trotz eines an sich gut ausgebauten Sozialnetzes fallen kranke, alte, behinderte und arme Menschen immer wieder durch die
Maschen. Durch ihren persönlichen Einsatz können die Ehrenamtlichen ihnen neuen Mut geben. Für die konkrete Hilfe benötigen
sie Geld.
Für Krankenhäuser wird es immer schwieriger "Kopf über Wasser zu halten"
Caritas schließt Zusammenarbeit mit privatgewerblichen Trägern im Bistum Münster aus/Betten fehlen in Jugendpsychiatrie
An Patienten in der Stadt Münster mangelt es den fünf katholischen Krankenhäusern inklusive der psychiatrischen Fachkliniken
der Alexianer nicht. Rund 150.000 behandeln sie jährlich, die Hälfte davon aus dem Umland. Aber finanziell wird es immer schwieriger,
den "Kopf über Wasser zu halten", erklärte der kaufmännische Direktor des St. Franziskus-Hospitals, Dr. Ansgar Klemann in
einem Gespräch des Vorstands des Diözesancaritasverbandes mit den Geschäftsführern der katholischen Kliniken in Münster im
Herz-Jesu-Krankenhaus in Hiltrup. Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann empfahl, sich an einen Tisch zu setzen und
über die bereits bestehenden Kooperationen hinaus nach gemeinsamen Lösungen zu suchen. Eine aus der Not geborene Zusammenarbeit
mit privat-gewerblichen Trägern schloss er aus.
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Wandel unabdingbar für Kirche in Europa
Theologischer Abend der Caritas: Absolutistischer Anspruch passt nicht in die Zeit/Neuer Papst gegen Hierarchie

Die Krise in der katholischen Kirche beginnt sich zuzuspitzen. Wenn sie "keine alternativen Wege findet, gerät sie in Europa
in Not," sagt der Vorsitzende des Diözesancaritasverbandes Münster, Domvikar Dr. Klaus Winterkamp. Er zeigte sich allerdings
auf dem 3. Theologischen Abend der Caritas in Münster zum Thema "Die Hierarchie der katholischen Kirche - zwischen heiligem
Ursprung, Sakramentalität und Machtausübung" zuversichtlich, dass ein Wandel gelingen kann.
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„Ihre Arbeit ist unverzichtbar“
Neue Perspektiven für Jugendliche/Diözesancaritasverband informierte sich im Jugendausbildungszentrum JAZ in Münster

Michaela (17) ist seit der siebten Klasse praktisch nicht mehr in der Schule gewesen. Ohne Abschluss, entmutigt, verbittert kommt sie ins Jugendausbildungszentrum JAZ des Caritasverbandes für die Stadt Münster. Fehlt dort wieder. JAZ-Mitarbeiter kümmern sich, besuchen Michaela zu Hause, eine starke Lernbehinderung wird bei dem Mädchen festgestellt. Mit diesem Wissen kann sie ganz anders gefördert werden. Heute arbeitet Michaela erfolgreich in einem Integrationsunternehmen. Ein Beispiel von vielen aus dem Alltag der Bildungseinrichtung. „Diese Arbeit ist unverzichtbar, damit benachteiligte Jugendliche ihren Platz in der Gesellschaft finden“, betonte Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann jetzt bei einem Besuch im Jugendausbildungszentrum. Der Spitzenverband der Caritas im Bistum Münster werde diese wichtige Aufgabe weiter begleiten und fördern.
"Durch das Ehrenamt gewinnen alle"
Caritas bildet Ehrenamtskoordinatoren aus/In Projekten bis zu 90 Ehrenamtliche gewonnen/Klare Rahmenbedingungen nötig
Profitiert haben tatsächlich alle im Projekt "win-win für Alle!" Nach drei Jahren zieht die Caritas in Nordrhein-Westfalen
ein positives Fazit zum Abschluss ihrer dreijährigen Initiative zum Ehrenamtsmanagement. "Wir sind einen großen Schritt voran
gekommen", sagte Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann am Dienstag in Köln. Die Federführung des Projekts lag beim
Diözesancaritasverband Münster. Ziel ist es, das Berufsbild eines Ehrenamtskoordinators in sozialen Diensten und Einrichtungen
zu etablieren. "Ehrenamt muss Spaß machen", sagte Kessmann. Ein modernes Freiwilligenmanagement wirke sich direkt auf Anzahl
und Motivation von Ehrenamtlichen aus. Gefördert wurde das Gemeinschaftsprojekt aller fünf Diözesancaritasverbände in NRW
aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.
Im Projekt „win-win“ wurden 86 Teilnehmer berufsbegleitend im Ehrenamtsmanagement geschult und ausgebildet. Verbunden war
dies mit eigenen Projekten der Teilnehmer. Jeweils zwischen fünf und bis zu 90 Ehrenamtliche konnten darin gewonnen werden
und wurden begleitet.
"Experten mit Leidenschaft"
Caritas-Werkstätten für Menschen mit Behinderung in NRW und Niedersachsen starten Kampagne

Ob Waschmaschine, Nobelkarosse oder gar Kreuzfahrtschiff - Werkstätten für Menschen mit Behinderung steuern hochwertige Bestandteile für Qualitätsprodukte "made in Germany" bei. Doch das Bild von geistig, psychisch oder körperlich behinderten Menschen an Computer gesteuerten High-Tech-Maschinen passt weiterhin nicht ins öffentliche Klischee. „Viele Menschen verbinden mit einer Werkstatt lediglich Tätigkeiten auf niedrigstem Niveau“, sagt Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann. Grund genug für die 30 Einrichtungen, eine Imagekampagne zu starten, mit denen sie dieses Bild korrigieren wollen. Dazu gehört eine Plakatserie, in deren Mittelpunkt behinderte Mitarbeiter an hochmodernen Arbeitsplätzen zu sehen sind.
Auch am Ende des Lebens geht es am besten mit Familie
Hospiz und Palliativmedizin bindet Angehörige stark ein/Vorbereiten auf Patienten mit Migrationshintergrund

Auch am Ende des Lebens bestätigt sich das Caritas-Motto für 2013 "Familie schaffen wir nur gemeinsam". Gut werden kann Hospizversorgung nur zusammen mit den Angehörigen, stellt der Leiter des Johannes-Hospiz, Michael Roes fest. Am Freitagmorgen machte die Regionenreise, in deren Rahmen der Vorstand und Abteilungsleiter des Diözesancaritasverbandes vier Tage Dienste und Einrichtungen der Caritas in der Stadt Münster besuchte, Station in der Akademie des Hospizes. Der drohende Tod eines Angehörigen sei so krisenhaft, "dass das ganze System aus den Fugen gerät". Auch im ambulanten Hospizdienst nehmend die rund 40 Ehrenamtlichen, die Birgit Schlottebohm einsetzen kann, deshalb vor allem auch die Angehörigen in den Blick. Zunehmend haben die Gäste des Hospizes und die zuhause betreuten Patienten einen Migrationshintergrund. Sich auf diese kulturelle Herausforderung vorzubereiten, sieht Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann als einen besonders interessanten Aspekt der angestrebten interkulturellen Öffnung aller Caritas-Dienste.
„Wenn es gut läuft, dann an der Basis“
Fusionen von Pfarrgemeinden bedeuten neue Herausforderungen für die Caritas-Arbeit
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Wie kann Caritas-Arbeit in fusionierten Pfarrgemeinden gesichert und weiterentwickelt werden? Darüber kamen am Donnerstagabend
Vertreter des Diözesancaritasverbandes Münster auf ihrer Regionaltour mit rund 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern der Gemeindecaritas
aus den katholischen Kirchengemeinden in Münster ins Gespräch.
„Was gut funktioniert, soll bewahrt werden“, berichtete Gabriele Limbach vom Caritasverband für die Stadt Münster über ihre
Erfahrungen mit einem neu gegründeten Arbeitskreis in der fusionierten Pfarrei St. Nikolaus. „Wir haben viel diskutiert und
uns auf weitere konkrete Projekte, ein Sozialbüro im Kirchort St. Ida und die Nachbarschaftshilfe, einigen können“, berichtete
Limbach.
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Hilfen so vielfältig wie das Leben
Caritas-Regionenreise spannt Bogen von pflegebedürften Wohnungslosen über Spielsucht bis zu Gewaltberatung für Männer

Interessante Zahlen verdeutlichten den Teilnehmern der Regionenreise der Diözesancaritasverbandes Münster am dritten Tag die
soziale Situation in der Stadt: 125 wohnungslose Menschen, die älter als 60 Jahre sind, sind in einer neuen Studie erfasst
worden. Acht von ihnen, die pflegebedürftig sind, haben gerade durch die Bischof Hermann Stiftung ein Zuhause in der umgebauten
Dreifaltigkeitskirche gefunden. Eine weitere Erkenntnis: In Münster ist die Glücksspielsucht in besorgniserregendenm Umfang
auf dem Vormarsch. Mittlerweile gibt es 894 "Unterhaltungsgeräte mit Gewinnmöglichkeit", so die juristische Formulierung zur
Umgehung der Beschränkungen für das Glücksspiel. Statt acht Spielsüchtige in 2008 kamen im vergangenen Jahr 112 neue Ratsuchende
zur Caritas.
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Caritas: Lücken bei Frühen Hilfen schließen
Kinder bei häuslicher Gewalt zu wenig im Blick/Kinder- und Jugendhilfe St. Mauritz kritisiert Drängen auf zu frühen Auszug

Schon allein die Dienste und Einrichtungen der Caritas in der Stadt Münster überziehen die Stadt mit einem dichten Hilfenetz. Auch in dieser Beziehung kann sich die Kommune Vergleichen gelassen stellen. Aber der Spardruck bedroht Bewährtes und in der Praxis tun sich neue Lücken auf. Diesen Eindruck gewannen die Vertreter des Diözesancaritasverbandes am zweiten Tag der Regionenreise durch die sozialen Dienste und Einrichtungen Münsters. Der Schwerpunkt lag nach Altenhilfe und Ehrenamt zum Auftakt bei der Kinder- und Jugendhilfe. Der Caritasverband für die Stadt Münster zeigte sein Gesamtangebot auf, Besuche in der Kinder- und Jugendhilfe St. Mauritz und beim Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) folgten. Weiter entwickelt werden müssen aus Sicht der Caritas noch die Frühen Hilfen. Da sieht Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann gute Ansätze, aber jetzt stelle sich die Frage, "wie es gelingen kann, die Angebote zu verstetigen". Dr. Ralf Kaisen, Leiter der Kinder- und Jugendhilfe beim Stadtcaritasverband, benannte zudem noch Lücken, die es zu schließen gelte.
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"Sie bereichern die Caritas"
Caritas-Regionaltour in Münster: Neue Ansätze für ehrenamtliches Engagement

Mitglieder eines Fördervereins im Altenwohnheim St. Lamberti der Caritas in Münster veranstalten Kutschfahrten, organisieren
Ausstellungen, gestalten Kalender oder finanzieren eine Schaukel für Senioren, sorgen so wortwörtlich für Schwung in der Caritas.
Andere ehrenamtliche Mitarbeiter engagieren sich in einer täglichen Abendrunde, der Cafeteria oder im Besuchsdienst. "Sie
bereichern auf vielfältige Weise den Dienst der Caritas", so Diözesancaritasdirektor Heinz-Josef Kessmann am Montagabend.
Im Rahmen ihrer Regionaltour informierten sich Vertreter des Diözesancaritasverbandes Münster beim Stadtcaritasverband über
neue Ideen und Ansätze, Haupt- und Ehrenamt miteinander zu verknüpfen.
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