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Caritas in NRW

Caritas in NRW , die Zeitschrift der fünf Diözesancaritasverbände in Nordrhein-Westfalen erscheint viermal jährlich.
Thema der aktuellen Ausgabe 1/2012: Armut macht krank

Titelseite der Zeitschrift Caritas in NRW zeigt das Foto eines kranken Kindes in einem Portomonnaie, in dem nur wenige Münzen sind.

 

Caritas in bewegten Bildern

Dieses und weitere Videos finden Sie auf der Seite Aktuell - Videos  und auf YouTube im Kanal CaritasMS.

Neu: Videoporträt Dorothee Franzmann  

Sozialcourage

 

Die Titelseite der aktuellen Sozialcourage zeigt zwei spielende Kinder

 

 

 

 

 

 

 

Die Zeitschrift Sozialcourage für Mitglieder erscheint viermal jährlich mit demDiözesanteil Münster.

Bistumszeitung Kirche + Leben

 

Das Foto zeigt die Bistumszeitung Kirche + Leben und wirbt dafür, sie direkt unter www.kirche-und-lebe.de zu bestellen.

CariNet

CariNet ist das Intranet des Deutschen Caritasverbandes

Jahresthema der Caritas 2012: Armut macht krank

Das Banner zeigt unter dem Titel

Arme Menschen leben kürzer, ihr Krankheitrisiko ist größer. "Armut macht krank" lautet das Jahresthema der Caritas in 2012. Umgekehrt gilt in vielen Fällen auch: Krankheit macht arm. Deswegen fordert die Caritas im Untertitel: "Jeder verdient Gesundheit".

Die Kampagnen-Webseite mit vielen weiteren Informationen

Kampagnen-Video auf YouTube: Was verbindet Caritas-Anliegen mit Viren und Bakterien?

 
Job-Börse

 

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Aktuelle Termine

9. März 2012

Frauenhaus-Tagung: Datenschutz und Schweigepflicht

9 bis 13 Uhr im Caritasverband für die Diözese Münster

28, März 2012

AGE - 3. Workshop zur Umsetzung der Selbstverpflichtungserklärung: "Missbrauchtes Vertrauen – Täter/-innen und ihre Strategien"

9.30 bis 13 Uhr im Fortbildungszentrum des Caritasverbandes für die Diözese Münster

Dokumentation von Fachtagungen

 
Caritas GemeinschaftsStiftung im Bistum Münster

Logo der Caritas GemeinschaftsStiftung für das Bistum Münster

Spendenkonto

Darlehnskasse Münster
Bankleitzahl 400 602 65
Konto-Nummer 800 200

 
Aktion Lichtblicke: 3-Millionen-Grenze wieder geknackt

Das Logo der Aktion Lichtblicke zeigt rechts oberhalb des Schriftzugs eine gelb-orangene Sonne.

Lichtblicke gut gestartet

Die Aktion Lichtblicke ist besser denn je in die neue Saison gestartet. Anfang Januar konnte die Drei-Millionen-Grenze schon überschritten werden - ein neuer Rekord. Wie können Sie helfen? Spendenhotline 0180 - 50 80 580 anrufen, direkt überweisen auf das Spendenkonto 70 70 bei der Sozialbank Köln (BLZ 370 20 500) oder im Internet online spenden unter www.lichtblicke.de .  Die Aktion Lichtblicke der NRW-Lokalradios mit Diakonie und Caritas fördert Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen, die in Not sind.

 
Caritas hilft Flutopfern auf den Philippinen
Das Foto zeigt eine kleine Gruppe von Menschen, die erschöpft eng beieinander auf einer Decke liegen.
Über 1.000 Tote und Zehntausende obdachlose Menschen sind die Bilanz des verheerenden Tropensturms auf den Philippinen. Nothilfeteams der Caritas sind vor Ort und helfen. Caritas international beteiligt sich an der weltweiten Unterstützung und hat zunächst 50.000 Euro Soforthilfe vor allem für Nahrugsmittel, Trinkwasser, Decken und Zelte zur Verfügung gestellt. Für die weitere Hilfe wird um Spenden gebeten auf das

Konto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
(BLZ 660 205 00),
Stichwort: Flutopfer Philippinen
Weitere Informationen bei Caritas international .

 
Entschädigungsfonds bei sexuellem Missbrauch

Die Deutsche Bischofskonferenz hat einen Entschädigungsfonds für Opfer sexuellen Missbrauchs in katholischen Einrichtungen eingerichtet. Ab sofort können Anträge gestellt werden. Informationen und das Antragsformular finden Sie unter Heime für Kinder und Jugendliche .

 
Aktuelle Projekte

Die Grafik zeigt eine bunte Start-Ziel-Flagge mit dem Schriftzug win-win für Alle!

Im Projekt win-win für Alle! sollen vor allem Führungskräfte für das Ehrenamtsmanagement gewonnen werden.

Das Logo zeigt drei bunte, ineinander verschränkte Dreicke mit dem Schriftzug Wohn Perspektiven.

Das Projekt WohnPerspektiven entwickelt neue Beratungs- und Hilfsangebote für junge Erwachsene in Wohnungsnot.

 
Münster/Duisburg, 26. Januar 2012

Kunst zum Thema Armut und Krankheit

Caritas zeigt Kreatives und hochwertige Produkte aus Werkstatt für psychisch kranke Mitarbeiter

"Armut macht krank" lautet das Jahresthema der Caritas. Aber für sie gilt das Motto umgekehrt noch eher: "Krank macht arm". Mitarbeiter von "W8zig", einer Werkstatt der Caritas für psychisch kranke Menschen in Duisburg, haben dazu ein Gemeinschaftskunstwerk gestaltet. Es wird neben dem, was sie täglich an Kreativem und Nützlichem schaffen, in einer Ausstellung im Diözesancaritasverband Münster zu sehen sein, die am Donnerstag (2. Februar) um 12.30 Uhr eröffnet wird. Dazu werden einige der Mitarbeiter vom Niederrhein erwartet. Interessierte Bürger sind willkommen. Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr im Caritas-Gebäude am Kardinal-von-Galen-Ring 45 frei zugänglich.

 
Münster, 24. Januar 2012

Ein Platz an der Sonne für fünf Caritas-Projekte in der Diözese Münster

Fernsehlotterie hat in 2011 fast 1,2 Millionen Euro bewilligt/Alte und kranke Menschen profitieren von Um- und Ausbauten

Knapp 1,2 Millionen Euro hat die Fernsehlotterie "Ein Platz an der Sonne" im vergangenen Jahr für fünf Projekte der Caritas in der Diözese Münster bewilligt. Vor allem wurden damit Erweiterungen und der Aufbau von Wohn- und Pflegeangeboten gefördert. In Recklinghausen wurde der Neubau des Hospizes zum Heiligen Franziskus als Ersatz für das alte Gebäude unterstützt. 40 Prozent der Erlöse aus dem Losverkauf fließen in soziale Projekte. Seit 1956 sind dafür 1,4 Milliarden Euro zusammen gekommen.
Die Stiftung Henricus-Hospital in Südlohn konnte mit den Lotteriemitteln ihr Altenheim umbauen und erweitern. Die Missionsschwestern in Münster-Hiltrup richteten eine Tagespflege für alte Menschen ein und statteten Wohngruppen aus. Die Cohaus-Vendt-Stiftung in Münster nutzte den Zuschuss für die Erweiterung und Modernisierung des Altenheims. Gefördert wurde zudem das neue Caritas-Centrum in Geldern.

 
Münster, 20. Januar 2012

Caritas findet neue Wege zu Jugendlichen im Abenteuerland

Projekt endet - Arbeit geht weiter/Mehr Selbstbewusstsein und Erfolg in der Schule erreicht/Tanzen, Hip Hop und Boxen

Auf dem Foto steht Caritas-Abteilungsleiterin Irmgard Frieling vor den Teilnehmern

Mit klassischer Sozialarbeit sind sie kaum zu erreichen, aber ins Abenteuerland kamen sie gerne. Neue Wege zu Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Familien, mit Schulproblemen und zu 80 Prozent mit Migrationshintergrund hat die Caritas in der Diözese Münster mit ihrem "Projekt Abenteuerland" gefunden. Weil die Finanzierung nach drei Jahren endet, wurde Bilanz gezogen. Die Arbeit aber geht an allen sechs Standorten weiter. Denn die Ergebnisse sind eindeutig: Messbar ist die Verbesserung der schulischen Leistungen, eindeutig spürbar das Mehr an Selbstbewusstsein und Rücksichtnahme gegenüber anderen, berichtete Projektleiter Dr. Bernhard Hülsken. Caritas-Abteilungsleiterin Irmgard Frieling sah hier einen guten Ansatz, um zwei der Strategischen Ziele zu erreichen, die sich der Diözesancaritasverband für die nächsten Jahre gesetzt hat: Durch Kooperation Netzwerke vor Ort zu knüpfen und Armut durch Bildung zu bekämpfen.

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Münster, 19. Januar 2012

Wenn der Absturz droht...


Fortbildung der Caritas will neue Kraftquellen gegen Burn out erschließen/Helfende Berufe leiden unter Arbeitsverdichtung

Belastungssituationen verstehen und Strategien zur Entlastung entwickeln, ist das Ziel einer Fortbildung, die die Caritas vom 26. bis 30. März im Haus Karneol in Steinfurt anbietet. Auch helfende Berufe sind immer mehr von Arbeitsverdichtung betroffen. Das Bemühen, trotzdem jedem anvertrauten Menschen gerecht zu werden, führt dazu, den persönlichen Einsatz immer weiter zu erhöhen und sich dabei zu verausgaben. In dem Kurs "Erfolgreicher Umgang mit psychischen Belastungen in helfenden Berufen" sollen die Teilnehmer verstehen lernen, wie es zu den Belastungssituationen kommt, sie selbst dazu beitragen, dass diese bestehen bleiben, und Veränderungsmöglichkeiten finden. Weitere Informationen und Anmeldungen beim Diözesancaritasverband Münster unter Telefon 0251-8901-273 oder per E-Mail an laukoetter@caritas-muenster.de  

 
Münster, 17. Januar 2012

Stiftung hilft frühtraumatisierten Kindern

Steinfurter Ehepaar gründet Stiftungsfonds in der Caritas GemeinschaftsStiftung/Begleitung bei Übergang in Beruf

 

Dauerhafte Hilfe für frühtraumatisierte Kinder und Jugendliche soll der Stiftungsfonds "Frühtraumatisierung - Hilfe und Prävention" ermöglichen. Das Steinfurter Ehepaar Dr. med. Helga Terwey-Weber und Dr.-Ing. Hartmut Weber haben das Startkapital eingebracht, das jetzt von weiteren Spendern und Stiftern vermehrt werden kann. Aus den Erträgen soll zum Beispiel eine Begleitung betroffener Jugendlicher finanziert werden, wenn sie Schwierigkeiten beim Übergang von der Schule in den Beruf haben. Möglich ist auch die Unterstützung von Projekten zur Prävention oder zur wissenschaftlichen Untersuchung früher Traumatisierungen und ihrer Folgen. Der Stiftungsfonds ist der elfte, der unter dem Dach der Caritas GemeinschaftsStiftung im Bistum Münster gegründet worden ist.


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Münster, 11. Januar 2012

Caritas: Jeder verdient Gesundheit

Jahreskampagne macht auf den Zusammenhang von Armut und Krankheit aufmerksam

Mehr Menschlichkeit im Gesundheitssystem fordert NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) . Ärzte hätten "zu wenig Spielraum, etwas zu verschreiben, um Schlimmeres zu verhüten", sagt Steffens im Interview mit der Zeitschrift "Caritas in NRW". Die Krankenkassen dächten „an dieser Stelle eher kurzsichtig“ und nähmen höhere Folgekosten in Kauf. Steffens warnt vor einem Teufelskreis von Armut und Krankheit und spricht sich für einen „andere Gesundheitsbildung“ aus, um falsche Ernährung zu vermeiden. In der am Dienstag erscheinenden Ausgabe 1/2012 greift „Caritas in NRW“ das Thema der Jahreskampagne der deutschen Caritas „Armut macht krank - Jeder verdient Gesundheit“ auf.

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Elten/Münster, 3. Januar 2012

 

In der "Guten Stube" wird die Vergangenheit lebendig

"Raum der Erinnerung" im Altenheim regt demenzkranke Gäste und Bewohner zum Gespräch an/Sicherer Rahmen beruhigt

Von der Tasse mit Goldrand, die früher in keinem eichernen Wohnzimmerschrank fehlen durfte, spinnt sich das Gespräch über alte Apfelsorten zu selbstgenähten Hosen und Kleidern für die Kinder. "Wir mussten sparen, wir hatten ja kaum Geld". Die alte Dame erinnert sich gut an die Zeit, in der ihre Kinder klein waren. Was gestern war, ist längst vergessen. Dafür wird die Vergangenheit umso lebendiger im "Raum der Erinnerung" im Altenheim St. Martinus in Elten, einem Stadtteil von Emmerich. Gerne treffen sich die Gäste der Tagespflege und Bewohner hier, umgeben von den Dingen, die ihnen aus jungen Jahren vertraut sind. Er ist das Abschlussprojekt im Rahmen einer gerontotherapeutischen Ausbildung. Heimleiter Hans-Wilhelm Paeßens hat es gerne unterstützt: "Wir wollen den Bewohnern Anknüpfungspunkte zu ihrem früheren Leben geben." 
 
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Datteln, 2. Januar 2012

Neue Kraft gegen die Verzweiflung

Pflege Demenzkranker führt pflegende Angehörige an körperliche und seelische Grenzen/Der zweite Tod ist endgültig

 

Am Tisch sitzen von li nach re Petra Rimprecht, Gabi Rüping und Ingrid Töpper

Der erste Tod schleicht sich über Jahre hin. Erst der zweite wird der endgültige Einschnitt sein. "Demenzkranke sterben zweimal", erlebt Gabi Rüping (60) seit fünf Jahren mit ihrem Mann Udo (62). Ein Stiller war er immer, aber jetzt sagt er gar nichts mehr. Keine Miene verzieht sich, wenn sie ihn anspricht. Das ist für sie das Schlimmste: "Ich weiß nicht, was in seinem Kopf los ist". Sie hat nur das Gefühl, dass er noch Vieles versteht. Jeden Morgen begrüßt sie ihn freundlich. Nichts!
Anders aber nicht unbedingt viel einfacher ist der Umgang mit Elvira Wittkowski (79), die von ihrer Tochter Petra Rimprecht gepflegt wird. Sie redet noch gerne, aber es macht zunehmend weniger Sinn. Besonders hart war es, als sie vor wenigen Tagen fragte: „Bist Du meine Tochter?“. Seit 13 Jahren betreut die 49jährige ihre Eltern, erst ihren auch an Demenz leidenden Vater, der im vergangenen Jahr verstorben ist, und dann ihre Mutter dazu. 2002 hat sie ihre Arbeit aufgegeben, weil es nicht mehr zu schaffen war. Und wäre doch noch beinahe daran selbst kaputt gegangen, konnte nicht mehr schlafen, glitt in eine Depression.

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Kreis Warendorf, 30. Dezember 2011

Wenn es schlimmer wird, wird es einfacher

Patienten und Angehörige benötigen fachliche Hilfe von außen

Das Foto zeigt einen zufriedenen alten Mann mit zwei jüngeren Frauen, die ihn anlächeln.

Meist wird es erst einfacher, wenn die Krankheit schlimmer wird. Zu den vielen Besonderheiten der Demenz gehört auch dieser scheinbare Widerspruch. Aber so erlebt es Annegret Greive, die die Sozialstation der Caritas für das Dekanat Steinfurt leitet, immer wieder. In der Anfangsphase sind Demenzkranke häufig aggressiv, sie haben einen großen Bewegungsdrang, neigen dazu wegzulaufen, ohne zu wissen, wo es nach Hause geht. Oder sie benehmen sich in der Öffentlichkeit einfach „daneben“. Elisabeth Bruss Vater neigte ganz typisch dazu. Einerseits versuchte er, seine beginnende Alzheimer-Erkrankung zu überspielen, wie sie erzählt. Gleichzeitig lief er aber immer wieder weg und riss in einem nahen Lebensmittelgeschäft die Packungen auf.

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